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US-Schüler manipulierte Noten & Tests mit Spyware

Von Roland Quandt am 22.03.2011 14:56 Uhr
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Ein ehemaliger High-School-Schüler muss sich in Kalifornien vor Gericht verantworten, weil er mit Spyware versucht hat, sich bessere Noten zu verschaffen. Inzwischen hat sich der junge Mann schuldig bekannt.

Der Jugendliche aus Orange County war zusammen mit einem Anderen vor drei Jahren festgenommen worden. Er hatte in seinem Abschlussjahr begonnen, in die Büros der Schule einzubrechen, um Prüfungen zu stehlen und Computer zu manipulieren. Im Zuge dessen hatte er auf den Rechnern mehrerer Lehrer und anderer Schulmitarbeiter Spyware installiert, berichtet 'IDG'.

Der Angeklagte sammelte mit Hilfe der Schadsoftware Passwörter, um so Zugriff auf Prüfungsunterlagen zu erlangen. Ihm gelang es so, seine eigenen Noten und die von 12 anderen Schülern zu verbessern. Seine Taten flogen auf, als er in das Büro des stellvertretenden Direktors einbrach, um Beweise zu zerstören, nachdem er zuvor bei einem Betrugsversuch erwischt wurde.

Aufgrund der Schwere seiner Vergehen drohten dem heute 21-Jährigen zwischenzeitlich bis zu 38 Jahre Haft. Mittlerweile wird jedoch mit einem maximalen Strafmaß in Höhe von 30 Tagen Haft, 500 Stunden sozialer Arbeit und einer Geldstrafe von rund 15.000 Dollar gerechnet.
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