Jetzt auch mobil Kommentieren!

Sparkasse startet Echtzeit-Überweisungen: Alle Fragen und Antworten

Von Witold Pryjda am 09.07.2018 12:20 Uhr
144 Kommentare
Heute beginnt für Sparkassenkunden eine neue Ära: Denn mit den so genannten Instant Payments werden Überweisungen möglich, die innerhalb von Sekunden von einem auf dem anderen Konto landen. Das ist rund um Uhr und an ausnahmslos jedem Tag des Jahres möglich, kostet aber unter Umständen etwas. Update mit etwaigen Zusatzkosten aller Sparkassen.

Echtzeitüberweisungen im Sepa-Raum

SEPA Instant Credit Transfer

Für rund 40 Millionen Bankkunden beginnt heute eine neue Ära: Denn die ersten Deutschen Sparkassen starten ihr Instant-Payment-System. Dieses beschleunigt Geldtransfers signifikant und ergänzt das bisherige SEPA-System. Die Sparkassen sind die zweite Bankengruppe Deutschlands, die das anbieten, bereits seit Ende des Vorjahres bietet die HypoVereinsbank den "SEPA Instant Credit Transfer" an.

Aktuell dauern Geldtransfers nämlich in der Regel einen Tag: Denn die Sparkassen sammelten bisher die Kundenaufträge (auch jene, die über Online-Banking durchgeführt werden), diese werden an die Zentrale weitergeleitet, überprüft und dann erst freigegeben. Mit etwas Pech kann es noch länger dauern, denn wird eine Überweisung Ende der Woche oder vor Feier- oder Brückentagen in Auftrag gegeben, dann können es sogar mehrere Tage sein.

Mit Instant Payments wird dieser Prozess nachhaltig beschleunigt, davon werden u. a. jene profitieren, die Überweisungen als Zahlungsweg beim Online-Shopping nutzen, da Händler normalerweise eine Ware erst verschicken, wenn sie das Geld erhalten haben.

In Folge die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Überweisungen in Echtzeit:



Die Vor- und Nachteile des Instant Payments
whatsapp
Jede Woche neu: Top-News per E-Mail
144 Kommentare lesen & antworten
Hoch © 2000 - 2018 WinFuture Impressum Datenschutz