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Ab Anfang 2019 läuft Steam nicht mehr auf Windows XP und Vista

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[o1] Kribs am 13.06. 16:12
Mal abgesehen davon das XP >Online< eine Zeitbombe ist, das ist eine Enteignung, schließlich haben die Nutzer dafür bezahlt?
Man könnte ihnen auch eine Offline Offerte machen, also die Spiele auf den Rechner gespeichert lassen, aber es ansonsten es nicht mehr unterstützen.

Finde das nicht richtig, auch wenn ich es verstehen kann.
[re:1] PakebuschR am 13.06. 16:19
+ -3
@Kribs: naja, einen Lizemzkey für eine neuere Version bekommt man u.a. gebracht für wenige Euro, sollte dies auf dem Rechner nicht mehr laufen wird es auch wirklich mal Zeit für was neues. Die Spiele Offline zur verfügung stellen werden sie nicht machen, geht ja gerade darum die Nutzer an die Plattform zu binden und werden dann eventuell einige ausnutzen.
[re:1] Kribs am 13.06. 16:55
+5 -
@PakebuschR: Ach, mir ist klar das es nichts nutz, aber "Nostalgiker wie ich, hallten so ziemlich alles am Laufen, und wieso auch nicht solange wir keinen andern schaden.
Mei AMD K6-III auf einen Eltieboard, mit sage und schreibe 32 MB Ram und W95, rennt da kommen W10 Snobisten die Tränen. (Ironie, wenn nicht verstanden)

Solch "Alte" Systeme haben ein Flair, das ich einen "es muss das Neuste sein" nicht erklären kann, und nur weil es einen solchen nicht Passt oder ihren Horizont übersteigt, soll mir das System oder Programme zerschossen werden?
Geht's noch?
[re:1] Paradise am 13.06. 20:17
+1 -
@Kribs: Ja hier laufen auch noch DOS mit 3dfx Voodoo 1, Win95/98 mit Voodoo3 3000 und Voodoo5 5500.

Bei mir läuft alles auf dem für was es ursprünglich mal gedacht war.
Emulation ist einfach nicht das selbe.

So ne Soundblaster mit Roland ist eben Flair, wie du sagst.
[re:2] Memfis am 13.06. 16:20
+3 -2
@Kribs: Zumal es Spiele gibt, die nur unter XP funktionieren.
[re:3] Alexmitter am 13.06. 16:22
+1 -4
@Kribs: Nein, es ist auch keine Enteignung mehr kein DAB mehr zu senden nur weil man sich einen Empfänger gekauft hat. In diesem fall sollte man auf DAB+ wechseln.
[re:1] Kribs am 13.06. 16:30
+8 -3
@Alexmitter: Ähm, die Spiele auf den Betroffenen Rechnern werden unbrauchbar gemacht, gekillt, damit hinkt dein vergleich wie ein Pferd ohne Beine.
[re:1] glurak15 am 13.06. 17:14
+2 -1
@Kribs: Inwiefern?
Einfach internet verbindung kappen. Man kann spiele, die über steam geladen wurden, auch problemlos offline spielen
[re:2] gandalf1107 am 13.06. 17:18
+2 -
@Kribs: Sofern es nicht gerade online-Spiele sind, kann man bei Steam jederzeit den offline-Modus aktivieren. Damit sollten alle (offline) Spiele auch weiterhin unter XP und Co. nutzbar sein. Wenn es natürlich um online-Spiele geht, ist man dann natürlich in den Arsch gekniffen und sollte vielleicht auch einmal über die Anschaffung einer neuen Rübe nachdenken. Dann wird auch die mögliche Spieleauswahl die auf der Kiste läuft wieder schlagartig höher.
[re:3] James8349 am 13.06. 18:13
+2 -1
@Kribs: Warum hinkt der Vergleich? Den DAB-Empfänger kannst dann auch in die Tonne kloppen, weil er nicht aufwärts kompatibel zu DAB+ ist. Aber lassen wir den Vergleich mal beiseite: Steam läuft seit 2007 nicht mehr unter 98 und ME, seit 2010 nicht mehr unter 2000 und seit 2012 (mein ich) nicht mehr unter XP mit SP1. Sollte man das auch noch supporten? Die Frage ist halt: Wie lange willst du den Rattenschwanz mit dir rumschleppen? Zumal laut Steam Survey nur 0,22% noch XP nutzen.
[re:4] Alexmitter am 14.06. 17:53
+ -
@Kribs: Aha, der DAB Empfänger wird dadruch auch unbrauchbar, schließlich gibt es nichts mehr zum empfangen. Vieleicht hat mein Pferd keine beine, aber deines hat keinen kopf.
[re:1] Kribs am 15.06. 06:47
+ -
@Alexmitter:Der Unterschied, auch wenn du und andere ihn nicht anerkennen wollen, ist sehr einfach!

Beim DAB Empfänger wird nicht von außen die Firmware unbrauchbar gemacht, es gibt nur keine Angebote mehr für dieses System.

Anders Steam, laut Artikel zweiter Absatz letzter Satz, hier wird aktiv die vorhandene Software auf den Geräten der Nutzer unbrauchbar gemacht.
Wir haben es also mit einem Eingriff von außen auf die Computer der Nutzer zu tun, gegen den Willen der Nutzer (nehme ich an).
[re:2] Alexmitter am 15.06. 15:55
+ -
@Kribs: Nein, Valve macht ihre Software nicht unbrauchbar für XP, sie wird nur nich weiter angeboten, neue Updates wird es nicht geben und mit der zeit könnte es passieren das diese alte version nicht mehr funktioniert.
Erstaunlich wie schwer es dir fällt soetwas zu verstehen. Denkst du etwa Valve betätigt am tag genau den killswitch.
[re:3] Kribs am 15.06. 19:28
+ -
@Alexmitter: Was soll der Satz den sonst bedeuten (?),

"Das bedeutet auch, dass man Spiele oder sonstige Produkte, die man über Steam gekauft hat, nicht länger auf diesen Betriebssystemen nutzen kann.",

dass man auf XP weitermachen kann als wäre nichts geschehen, dass alles beim Alten bleibt?

PS.: Mein Sprach/Lese-Verständnis funktioniert ausgezeichnet, Danke der Nachfrage.
[re:4] henne_boy am 13.06. 16:23
+1 -3
@Kribs: Steam hat sich da sicher in den Nutzungsbedinnungen abgesichert. Aber ein System, was nur XP packt ist bei Neuen spielen eh verloren.
Außerdem können Nutzer die alten spiele ja bei Steam weiterspielen. Sie dürfen/können nur ab 2019 keine Steam Updates mehr machen und müssen eventuell auf einige OnlineFunktionen verzichten. Das ist ja legitim, da man ja für Steam an sich nichts bezahlt. Dir wird halt kein weiterer Service geboten
[re:1] Kribs am 13.06. 16:33
+5 -
@henne_boy: Ich kann nur den Autor zitieren,
Zweiter Absatz Letzter Satz:
"Das bedeutet auch, dass man Spiele oder sonstige Produkte, die man über Steam gekauft hat, nicht länger auf diesen Betriebssystemen nutzen kann."

Vielleicht irrt er sich oder hat was falsch verstanden/übersetzt, nur diese aussage impliziert das vorhandene Spiele gekillt werden
[re:1] DON666 am 13.06. 17:24
+1 -2
@Kribs: Du kannst doch den Steam-Client auf deiner Uraltgurke rechtzeitig in den Offlinemodus versetzen, dann sollten auch die bis dahin installierten (Singleplayer-) Games weiterhin startbar bleiben, da ja lokal alles beim Alten bleibt. Oder du lässt es drauf ankommen und beauftragst deinen Anwalt, es Valve mal so richtig zu besorgen. Ich gebe dir in dem Fall aber keine 100% Erfolgsgarantie, eher etwas weniger. ^^
[re:1] Kribs am 13.06. 17:29
+3 -1
@DON666: Ach, bitte, wie viele betroffenen Nutzer bekommen den Wind von dieser Meldung und reagieren rechtzeitig?
Ich hab kein Steam, es tangiert also nur meinen Gerechtigkeitssinn, anderen etwas wegzunehmen oder vorzuenthalten was sie gekauft haben, empfinde ich als Ungerecht.
[re:2] DON666 am 13.06. 18:26
+1 -1
@Kribs: Ach bitte, Steam blendet doch beim Start oft die aktuellen Angebote ein, die werden es sicher gebacken kriegen, rechtzeitig auch auf diese Art und Weise die User über solch eine Änderung zu informieren.
[re:3] Binabik am 13.06. 18:43
+2 -
@DON666: Ich weiß es nicht wirklich, aber ist es nicht so, dass man sich im Zeitraum von x Tagen in Steam zumindest mal kurzfristig anmelden muss?
PS: Diese Meldung ist für mich ein weiterer Grund Spiele vorrangig bei gog.com zu kaufen.
[re:4] DON666 am 14.06. 07:40
+ -
@Binabik: Okay, das kann natürlich sein. Ist mir über die Jahre nie aufgefallen, da der Steam-Client bei mir schon immer im Autostart war und deshalb eh immer eingeloggt ist. Das wäre dann natürlich blöd für die 0,22% XPler.
[re:2] DON666 am 13.06. 17:26
+2 -2
@henne_boy: Auch die neueren Spiele an sich setzen ja bereits i. d. R. ein Windows 10 mit 64 Bit voraus, da scheitert's also nicht nur an der Hardware.

EDIT:
An den Minusklicker: Ist echt so, musst du mir ja nicht glauben. Dein Minus ändert daran allerdings nichts.
[re:1] Kribs am 14.06. 17:08
+ -
@DON666: Keine Ahnung wer dir das Minus gegeben hat, vielleicht liegt es an den "Fass" das du aufmachst, dass aber überhaupt nichts mit der "Problematik", um die es hier geht, zu tun hat.
Es geht um bereits für das System gekaufte Spiele/Software und um nichts anderes, es geht also um sowas wie Bestandsschutz für bereits bezahlte Lizenzen!
Es geht also nicht darum Alte Systeme bis … (keine Ahnung) zu unterstützen, sondern nur darum den bestehenden Status Quo nicht zu zerschießen.
[re:5] Link am 13.06. 16:35
+ -6
@Kribs: "Mal abgesehen davon das XP >Online< eine Zeitbombe ist"
Naja, mit dem POS-Ready-Trick gibts Sicherheitsupdates noch bis 2019, auch wenn es damit nicht den gleichen Schutz wie neuere Windowsversionen bietet. Zweitens ist online nicht gleich online, in Privathaushalten sind alle PCs hinter einem Router, also nicht direkt von außen angreifbar. Abhängig von dem Einsatzzweck, kann man also so einen Rechner problemlos betreiben (z.B. für BOINC), ob dies bei Verwendung von Steam auch so ist, kann ich nicht wirklich beurteilen, vom Gefühl her wurde ich eher zu nein tendieren, wenn da Online-Inhalte über einen Browser dargestellt werden.
[re:1] PakebuschR am 13.06. 21:28
+2 -
@Link: Deckt nicht alles ab sowie nicht unter normalem XP getestet/dafür bestimmt, ändert an der Aussage also nichts.
[re:1] Link am 14.06. 09:29
+ -1
@PakebuschR: Das _ist_ normales XP Professional, nur der Lizenztext und die Preisgestaltung sind anders.
[re:1] PakebuschR am 14.06. 14:43
+ -
@Link: Nein, eine Embedded-Version die u.a. für Bankautomaten bestimmt ist. Diese basiert auf Pro ist aber gegenüber den Desktopversionen des Betriebssystems stark abgespeckt.
[re:6] schildie am 13.06. 18:03
+1 -1
@Kribs: Naja, zum Glück gibt es für XP die Steam-Alternative GOG punkt com. ;-)
[re:1] ManuelM2 am 13.06. 20:06
+ -1
@schildie: Es geht nicht um Alternativen, sondern um die Spiele, die man schon in Steam erworben hat.
[re:1] schildie am 14.06. 06:16
+ -
@ManuelM2: Doch, schon. Denn GOG unterstützt noch alte Betriebssysteme, wie XP.
[re:7] Freddy2712 am 14.06. 01:38
+1 -
@Kribs: Funktioniert doch trotzdem alles weiter sehe das Problem nicht.
Was Spricht denn dagegen alles Spiele Downloaden und Extern zu Speichern ?
Die Spiele nimmt einem ja niemand weg !
Steam wird auch hier keine Ausnahme bilden es wird auch andere Software mit Online Bindung geben da würde ein Festplatten Image so oder so sinn machen.
Zumal Valve nur die Updates einstellt das bedeutet das man halt keine Updates mehr bekommt aber Client selber wird weiter Funktionieren.
Außerdem gibt es ja GoG .com/connect wo man eine ganze Reihe Spiele in den GoG Account übernehmen kann und diese dann Steam befreit nutzen kann und die Liste der Spiele wird laufend länger.
Eine "Enteignung" wäre ja wohl wenn diese Spiele ersatzlos aus dem Account fliegen würden dieses passiert aber nicht, es wird nur der Update Support für Praktisch nicht mehr genutzte Systeme eingestellt.
[re:1] schildie am 14.06. 06:22
+ -
@Freddy2712: Soviel wie ich weiß, benötigt man für die Installation von Steam-Produkten eine Onlineverbindung zu Steam und den Steam-Client.

Man kann auch nicht das gesamte Game herunterladen, die bei GOG. Man erhält ein Teil vom Game und bei der Installation wird dann der Rest heruntergeladen.

Erst nach der Installation kann man das Game in den Offlinemodus setzen.
[re:2] DON666 am 14.06. 07:46
+1 -
@Freddy2712: "Enteignung" ist ja eh kompletter Bullshit, schließlich steht es ja jedem frei, sich endlich mal was Aktuelleres - von Steam unterstütztes - an Hard-/Software zu besorgen und sich dort dann in seinen Account einzuloggen. Und, oh Wunder, man wird dort seine komplette Bibliothek wieder vorfinden. Da ist nix weg.

Ich könnte jetzt hier auch rumheulen, wieso mein Star Wars Racer, den ich zu Windows-95-Zeiten gekauft habe, heute nicht mehr läuft, tu ich aber nicht, da mich das Uraltgame schon seit zig Jahren nicht mehr interessiert, und ähnlich wird es sicher den meisten in solchen Fällen gehen. Was hier so dermaßen dramatisiert wird, ist nüchtern betrachtet sehr undramatisch für geschätzte mindestens 99% der User.
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