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Microsofts nächste Xbox-Generation hat jetzt auch einen Namen

Von Christian Kahle am 12.06.2018 07:59 Uhr
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Auf der großen Microsoft-Präsentation vor dem Start der Spielemesse E3 wurden nicht nur bald startende Produkte vorgestellt, auch die etwas fernere Zukunft bedachte Gaming-Chef Phil Spencer mit einigen Andeutungen. So beispielsweise, dass die nächste Xbox aktuell entwickelt wird. Und inzwischen gibt es hierfür auch einen Namen.

Im Grunde ist es keine wirklich überraschende Nachricht, dass die Ingenieure bei Microsoft längst dabei sind die Hardware und auch die Software-Plattform für die nächste Konsolen-Generation zu entwerfen. Immerhin läuft der Lebenszyklus der aktuellen Xbox One in zwei bis drei Jahren endgültig ab und es wird ein neues System benötigt.

Und laut dem US-Reporter Paul Thurrott lautet der Codenamen der kommenden Xbox "Scarlet". Der Name hat eine ganze Reihe von Bezügen, so dass hier kaum greifbar wird, in welche Richtung sich Microsofts Strategie bewegt. Es gibt diverse Charaktere in der Popkultur, die diesen Namen tragen. Und der Begriff steht im Englischen auch für das intensive Scharlach-Rot. Auf jeden Fall ist es weniger aggressiv als der Scorpio (Skorpion) des jüngsten Xbox One-Upgrades.

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Feature-Gerüchte werden kommen

Über konkrete Features der nächsten Xbox gibt es im Grunde aktuell noch nicht einmal Spekulationen. Das dürfte sich nun aber ändern, wenn es zumindest schon einmal einen Begriff gibt, unter dem die nach und nach aufkommenden Gerüchte und Leaks gesammelt werden können. Insofern dürfen sich die Freunde der Microsoft-Konsolenplattform hier auf spannende Monate einstellen.

Aus der generellen Entwicklung der Produktreihe, der IT-Welt insgesamt sowie der Strategie Microsofts lassen sich durchaus einige Punkte prognostizieren. Klar ist, dass die Xbox als Gerät in erster Linie ein Knoten in der weit vernetzten Produktlandschaft der Redmonder sein wird und nicht weitgehend allein steht. Die Playstation war schon in der aktuellen Generation weitaus stärker auf sich konzentriert.

Microsoft wird sicherlich viel stärker auf die Einbindung diverser Dienste setzen, die vor allem in der konzerneigenen Cloud laufen. Und hier steht auch die Entwicklung eines eigenen Streaming-Dienstes an, der die Konsole als Gerät noch nicht sofort, aber doch nach und nach ablösen wird.

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