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Apple verbannt Krypto-Miner für iPhone, iPad, Mac aus den Stores

Von Nadine Juliana Dressler am 11.06.2018 21:22 Uhr
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Apple hat neue Entwicklerrichtlinien veröffentlicht, die für alle Krypto-Währungs-Apps gelten, die für iPhones, iPads und Macs im Apple Store zu haben sind. Ausgeschlossen werden damit Apps, die zum Krypto-Mining genutzt werden.

Die Kryptocoin-Technologie Blockchain kurz erklärt

Bei der diesjährigen WWDC hat Apple eine Neuauflage seiner Entwicklerrichtlinien für den Mac App Store und den iOS App Store veröffentlicht. Enthalten ist darin nun auch ein umfangreich überarbeiteter Abschnitt für alle Apps, die sich mit Kryptowährungen beschäftigen. Laut der Newsseite Apple Insider legen die neuen Regeln nun unter anderem fest, dass "Anwendungen, einschließlich der darin angezeigten Werbung von Drittanbietern, keine unabhängigen Hintergrundprozesse, wie z.B. Krypto-Währungs-Mining, ausführen dürfen".

Weitere Änderungen in den Richtlinien


Hintergrund für diesen Schritt dürfte nicht nur der weit verbreitete Betrug mit und rund um die diversen Währungen sein, sondern die Probleme, die Anwendungen auf den Geräten durch intensive Nutzung der Ressourcen (im Hintergrund) entstehen lassen.

Apple hatte in der Vergangeheit immer wieder einzelne Apps gesperrt, teils weil sie zu unerwarteten Fehlern führten, teils weils es Verdacht auf versteckte Miner-Malware gab. Nun regeln die neuen App Store-Richtlinien die Do's and Don'ts schon im Vorfeld genauer.

Betroffen von den Änderungen dürften eine Vielzahl an Apps sein.

Wie man Kryptomining-Skripte ganz leicht ausfindig macht
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