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Google wird bald extrem hochauflösende OLED-Panels präsentieren

Von Christian Kahle am 13.03.2018 09:13 Uhr
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Google wird in wenigen Wochen wohl das Ergebnis dessen vorstellen, was in einem "geheimen" Projekt gemeinsam mit einem Display-Hersteller entwickelt wurde. Und dabei soll es sich um ein extrem hochauflösendes OLED-Panel handeln, das die bisher verfügbaren Displays deutlich in den Schatten stellt.

Worum es im Kern geht, wurde bereits klar, als das Projekt im vergangenen Jahr von Clay Bavor grob umrissen wurde. Da dieser Googles Entwicklungs-Team für VR- und AR-Technologien leitet, handelt es sich letztlich um ein kleines Display für Virtual Reality-Headsets, das deutlich bessere Systeme ermöglicht. Heutige Modelle kommen auf etwa 2 Megapixel, was bereits ganz ordentlich ist - aber eben auch noch weit von wirklich hochauflösenden Bildern entfernt.

Googles Ziel bestand nun also darin, die Auflösung deutlich zu steigern. Und das scheint im Wesentlichen auch geglückt zu sein. In einer Programmankündigung für die "Display Week"-Konferenz, die im Mai in Los Angeles stattfinden soll, wird eine Google-Präsentation angekündigt, bei der es um ein 4,3 Zoll großes Panel mit 18 Megapixeln gehen soll. Eine Pixeldichte von 1443 PPI soll dabei mit 120 Hertz bestückt werden können.

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Auflösung steigern reicht nicht

Die HTC Vive Pro, die heute im Grunde als Spitzenmodell bezeichnet werden kann, arbeitet mit zwei Displays, die jeweils 1440 x 1600 Pixel Auflösung auf 3,5 Zoll bereitstellen. Googles 4,3-Zoll-Panel dürfte auf etwa 5500 x 3000 Pixel kommen. Die größere Bilddiagonale soll dabei unter anderem auch genutzt werden, um ein breiteres Blickfeld als bisher zu ermöglichen.

Die Weiterentwicklung der VR-Technologie hängt allerdings keineswegs nur an den erreichbaren Display-Auflösungen. Hier muss berücksichtigt werden, dass diese dann jeweils auch eine deutlich höhere Performance in der nachgelagerten Hardware benötigen. Konkret bedeutet das, dass sowohl der Rechner mit seiner Grafikkarte erheblich mehr leisten muss und auch die Datenanbindungen sehr schnell zu arbeiten haben.
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