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Windows 10: Zwangs-Aktualisierung für ältere Versionen war ein Fehler

Von Roland Quandt am 10.03.2018 14:30 Uhr
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Microsoft hat offenbar eingestanden, dass man in den letzten Tagen "versehentlich" eine Vielzahl von Nutzern älterer Versionen von Windows 10 zum Upgrade auf die neueste Ausgabe "gezwungen" hat. Das Unternehmen erklärte, dass es sich um einen Fehler handelte.

Nachdem jüngst zahlreiche Berichte von betroffenen Anwendern bekannt wurden, laut denen ihre Systeme jüngst ohne Abbruchmöglichkeit automatisch auf die aktuellste Version von Windows 10 aktualisiert wurden, obwohl sie die Installation von Feature Updates eigentlich nur verzögert zulassen wollen, hat Microsoft jetzt eingelenkt.

Wie das Unternehmen in einer Aktualisierung des Knowledge-Base-Eintrags KB4023814 verlauten ließ, habe man inzwischen festgestellt, dass die Benachrichtigung zum erzwungenen Update auf Windows 10 Version 1709 "unkorrekt an einige Geräte mit Windows 10 Version 1703 ausgeliefert wurde".

Windows 10 April 2018 Update: Über alles Neue im Bilde
Microsoft habe den Fehler inzwischen behoben, so das Unternehmen. Ab sofort wird also die vom Nutzer selbst festgelegte Einstellung zum verzögerten Einspielen von neuen Feature-Updates zu einem deutlich späteren Zeitpunkt wieder respektiert. Gründe oder Ursachen des Problems werden von Microsoft nicht näher diskutiert - angesichts der Peinlichkeit eines solchen Fehlers ist dies wohl wenig überraschend.

Wer in den letzten Tagen trotz aktivierter Verzögerung von Feature Updates per Zwangs-Upgrade auf das aktuelle Windows 10 Version 1709 (Fall Creators Update) gebracht wurde, kann nun bei Problemen versuchen, ein Downgrade auf seine zuvor installierte Version vornehmen zu lassen. Wie üblich ist der Zeitraum für den Wechsel zurück auf die ältere Version allerdings auf 10 Tage begrenzt.

Derzeit ist noch offen, ob das Zwangsupgrade wirklich in direktem Zusammenhang mit den Telemetrie-Einstellungen stand. So erfolgte es wohl nur dann, wenn man die niedrigste Stufe zur Telemetrie-Datensammlung festgelegt hatte - sobald der Nutzer bereit war, zumindest die Mindestmenge an Telemetriedaten an Microsoft weiterzureichen, erfolgte auch kein Zwangs-Update.

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