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Windows 10 bekommt stromhungrigen "Ultimate Performance"-Modus

Von Witold Pryjda am 15.02.2018 15:48 Uhr
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Microsoft hat den Blogbeitrag zu den Windows 10 Insider Previews mit den Nummern 17101 (RS5) und 17604 (RS5) auch gleich dazu genutzt, einige zusätzliche Ankündigungen vorzunehmen. Dazu zählt etwa das neue Insider-Programm für Apps sowie der "Ultimate Performance"-Modus für Power-User.

Hinter dem Ultimate Performance-Modus steckt aber nicht etwa ein zusätzlicher Leistungsschub für Gaming-PCs, sondern eine neue Energieoption für Windows 10 Pro für Workstations. Die "ultimative Performance" wird man ab dem nächsten Update im März oder April freischalten können. Gedacht ist das laut Microsoft für Power-User mit starken Workstations, damit soll man aus dem System auch das letzte Quäntchen Leistung herauskitzeln können.

Laut Dona Sarkar geht die neue Richtline einen Schritt weiter als die bisherigen Energieeinstellungen und eliminiert kleinste Latenzen, indem es Mikro-Prozesse optimiert. Das ist möglich, weil das Unternehmen im Verlauf der Zeit eine Vielzahl an Einstellungskombinationen gesammelt hat. Das erlaubt es Microsoft, das Verhalten des Betriebssystems schnell auf Basis von Nutzer-Präferenzen, Richtlinien, Hardware oder Workload anzupassen.

Windows 10: Build 17101 & 17604

Frisst mehr Strom

Das hat natürlich seinen Preis, denn ein solcher Hochleistungsmodus verbraucht auch mehr Energie. Nicht verfügbar ist dieser Modus auf mit Akkus arbeitenden Maschinen, wie Microsoft extra betont, die Gründe dafür liegen aber auf der Hand. Auch herkömmliche Windows 10-Rechner werden vorerst nicht zum Zug kommen, Spieler haben aber ohnehin schon einen speziellen Gaming-Modus.

Aktiviert wird der Ultimate Performance-Modus in der Systemsteuerung, genauer gesagt in den Energieoptionen von Hardware und Sound. Man kann aber auch die Powercfg.cpl ausführen, der Energiesparplan kann wie üblich individuell angepasst werden. Siehe auch:
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