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KDE Slimbook II: Gut ausgestattetes Linux-Notebook startet ab 699 Euro

Von Roland Quandt am 09.02.2018 15:27 Uhr
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Der spanische Anbieter Slimbook hat zusammen mit den Machern der Linux-Distribution das neue KDE Slimbook II vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein ausschließlich mit Linux erhältliches Notebook im Ultrabook-Formfaktor, das mit recht aktueller Technik und dem freien Betriebssystem an den Start geht - zu Preisen, die durchaus mit ähnlich ausgerüsteten Windows-Geräten vergleichbar sind.

Das KDE Slimbook II ist mit einem matten Full-HD-Display ausgerüstet, das mit 1920x1080 Pixeln arbeitet und somit im klassischen 16:9-Format gehalten ist. Es handelt sich um ein IPS-Panel, das mit geringer Blickwinkelabhängigkeit aufwartet und ohne einen Touchscreen auskommt. Die Ränder fallen nicht sonderlich schmal aus und auch der Clamshell-Formfaktor macht deutlich, dass es sich hierbei um ein Arbeitspferd und kein Design-Glanzstück handelt.

KDE Slimbook II

Unter der Haube stecken mit dem Intel Core i5-7200U und dem Intel Core i7-7500U zwei SoCs aus der "Kaby Lake"-Familie, also der siebten Generation der Core-Prozessoren. Die Dualcore-SoCs arbeiten jeweils mit 2,5 bzw. 2,7 Gigahertz Basistakt und erreichen bei Bedarf einen Turbotakt von bis zu jeweils 3,1 bzw. 3,5 Gigahertz. Sie werden mit bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert.


Beim Massenspeicher hat der Kunde die Wahl. So rüstet der Hersteller aus Spanien seine Geräte entweder mit M.2-SSDs mit bis zu einem Terabyte Speicher aus, man kann aber den zusätzlich enthaltenen 2,5-Zoll-Schacht zum Einbau einer klassischen Festplatte oder einer zusätzlichen SSD verwenden.

Es gibt jeweils einen USB-3.0- und einen USB-2.0-Port von voller Größe, einen USB-3.1-Anschluss im USB-C-Format sowie verschiedene WLAN-Module mit entweder ac- oder n-WLAN. Als Betriebssystem läuft hier KDE Neon, also ein auf Ubuntu basierendes Linux, das unter anderem LibreOffice, Firefox, VLC und eine Reihe von KDE-Anwendungen mitbringt.

Für die i5-Variante werden mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 120-GB-SSD mindestens 699 Euro fällig. Wer den Core i7 wählt, zahlt bei gleicher Speicher-Ausrüstung in der Basisversion 799 Euro. Deutsche Tastatur-Layouts sind ohne weiteres möglich, es kann jedoch bis zu einem Monat dauern, bis der Hersteller in diesem Fall liefern kann.
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