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Apps und mehr: Microsoft Teams bekommt das bisher größte Update

Von Witold Pryjda am 30.01.2018 11:59 Uhr
Microsofts Slack-Konkurrent mit dem Namen Teams ist zwar mit einiger Verspätung auf den Markt gekommen, für viele gilt Teams aber dennoch als das bessere Werkzeug für Kommunikation in Unternehmen und anderen gemeinschaftlichen Arbeitsumfeldern. Microsoft hat der Plattform nun das bisher größte Update spendiert.

Der Redmonder Konzern hat die Neuerungen in einem Blogbeitrag auf seiner Office-Seite vorgestellt und man kann das Update mit einem Wort zusammenfassen: Apps. Das betrifft die Integration derartiger Teams-Anwendungen sowie einen Store, wo diese Apps heruntergeladen werden können.

Allerdings ist auch bei der Integration von Apps die Erwähnung von Konkurrent Slack nicht zu vermeiden, denn so manches neue Teams-Feature kann man ähnlich auch bei Slack finden. Dazu zählt auch der neue App-Store, in dem man nach Name, Kategorie und Art der Integration suchen kann. Freilich kann man bei Stores nicht das Rad neu erfinden, weshalb hier nebensächlich ist, wer erster war.

Microsoft Teams

Persönlicher Raum

Bei Microsoft liegt die Betonung in Bezug auf die Apps bei jenen Anwendungen, die eine Organisation ihren Mitarbeitern zugewiesen hat sowie jenen, mit denen man selbst regelmäßig arbeitet. Dabei gibt es beispielsweise einen neuen "persönlichen Raum", der alle Elemente anzeigt, die man über die Apps hinweg zugewiesen bekommen hat, etwa Aufgaben im Planner.



Microsoft hat auch eine neue App mit dem Namen Who hinzugefügt. Diese arbeitet mit dem Microsoft Graph und lässt den Nutzer nach Kollegen per Name oder Thema suchen.

Außerdem kann man nun den Prozess der App-Nutzung beschleunigen, indem man über die Kommandobox eine App abfragt oder einen Befehl ausführt. Man kann etwa eine App nach bestimmten Informationen durchsuchen und das Ergebnis dann in einem Zug, also Workflow, in den Chat hinzufügen. Microsoft will diesen Ablauf mit der Zeit verbessern und den Nutzern die Möglichkeit zu noch komplexeren Aufgaben nachreichen.

Slash-Befehle

Schließlich bekommt Teams mit diesem Update noch die Möglichkeit zu Slash-Kommandos (als per ""), damit kann man etwa einen "Away"-Status oder sonstige Kommandos vorgeben. Diese und andere kleine Features werden ab sofort verteilt, der Rollout erfolgt aber gestaffelt, weshalb sie nicht bei allen zeitgleich bzw. sofort ankommen werden.
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