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Microsoft Band 3: Alle Details zum eingestellten Armband aufgetaucht

Von Markus Kasanmascheff am 28.01.2018 11:51 Uhr
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Zum nie verkauften Microsoft Band 3 sind neue Details auf­ge­taucht. Dem­nach wäre die dritte Version des Armbands wasserdicht gewesen und hätte neue Sensoren mitgebracht. Leider hat Microsoft die Entwicklung des Wearables komplett eingestellt, obwohl die dritte Ausgabe offenbar bereits so gut wie fertig war.

Bislang waren vom Microsoft Band 3 nur Bilder eines Prototypen im Umlauf gewesen. Die Smartwatch in die Hände bekommen hat allerdings bislang niemand. Die Kol­le­gen von Windows Central haben jetzt aber einen Prototypen des Wearables testen können und kommen zu einem guten Gesamturteil.

Vom Vorgängermodell unterscheidet sich der Prototyp des Microsoft Band 3 nur im Detail, ein paar interessante Neuerungen hatte Microsoft allerdings geplant. Ob diese dem Armband zum Durchbruch verholfen hätten, mag zwar bezweifelt werden. Fans des Armbands hätten sich darüber aber sicher sehr gefreut.


Wasserdicht und mehr Sensoren

Microsoft hatte unter anderem am Verschluss Hand angelegt, und diesen deutlich abgeflacht. Bei den Vorgängermodellen war der etwas klobige Clip kritisiert worden, mit dem man allzu leicht irgendwo hängen bleiben konnte. Und auch wasserdicht wäre das Armband in der drit­ten Ausgabe endlich gewesen. Das restliche Design wollte Microsoft allerdings wohl bei­be­hal­ten.

Mit zwei neuen Sensoren zur Herz­fre­quenz­mes­sung und für RFID-Chips hätte das Armband ein deutlich breiteres Funk­tions­spek­trum ermöglicht und wäre ein ernstzunehmender Fitness-Tracker geworden. Die Software hatte Microsoft um ein Trainingsprogramm für Schwimmer und um eines für das tägliche Gesundheits-Tracking ergänzt. Was Microsoft mit dem RFID-Support vorhatte ist allerdings nicht bekannt, da die entsprechende Funktion mit dem Pro­to­typen nicht funktioniert.

Um das Fitnessband zu einem kommerziellen Erfolg zu bringen, hätte Microsoft trotz der Verbesserungen sicher noch einiges an Geld investieren müssen. Dass die Redmonder bei dem Wearable schließlich die Notbremse zogen, dürfte sicher auch auf den großen Erfolg der Apple Watch und der anderweitigen Konkurrenz im Wearables-Segment zurückzuführen sein.
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