Jetzt auch mobil Kommentieren!

Patches gestoppt: Intel hat auch Fehler in Meltdown-Updates gebaut

Einen Kommentar schreiben
[o1] MaikEF_ am 12.01. 08:00
+6 -4
Das Problem mit dem Neustarten des Rechners direkt nach dem Herunterfahren hatte ich bereits vor dem Bekanntwerden von Meltdown und Spektre - eigentlich seit dem ich von WIN7 auf WIN10 gewechselt habe, erst per Upgrade, dann per Cleaninstall. Keine Ahnung, woran das liegt, habe es bis heute nicht behoben bekommen. Ist immer Lotterie, ob der Rechner nach dem Herunterfahren aus bleibt oder ob er wieder startet :-/
[re:1] DocDbase am 12.01. 08:12
@MaikEF_: Das hatte ich auch mal, allerdings war das noch unter WinXP. Irgendeine Hardwarekomponente weckt den Rechner wieder auf. Bei mir war es eine Netzwerkkarte, die damals glücklicherweise noch eine Steckkarte war. Irgendwas an der Karte war wohl defekt und schien immer ein WOL-Signal zu geben.
Probier mal, im BIOS die Wake-On-irgendwas-Funktionen abzuschalten (LAN, Keyboard, Mouse usw.), um den Auslöser zu ermitteln. Irgendwas verpaßt dem Rechner einen Startimpuls.
Mit Meltdown und Spectre besteht da überhaupt kein Zusammenhang, allerdings könnte man jetzt auch wieder mal ein bißchen hierüber nachdenken, wovon nur selten gesprochen wird:
https://en.wikipedia.org/wiki/Intel_Management_Engine
Auf dieser Welt ist nur eins sicher, nämlich das Faktum, daß nichts sicher ist.

Hinzugefügt:
Vielleicht hat ein Win10-Treiber die Konfigurationsregister des LAN-Adapters mit falschen Werten versehen und die stehen nach Neustart immer noch da, schlimmstenfalls in einem FlashRAM. Trotzdem mal das Gerät für eine Weile komplett vom Strom trennen, CMOS-Batterie herausnehmen. CMOS-Reset und Defaults setzen.
Das ist hier natürlich kein Supportforum, aber ich weiß, wie nervig das ist, wenn die Maschine bei neun von zehn Downs wieder startet.

Weitere Ergänzung:
Wieso gibt es hier eigentlich ein Minus, wenn man versucht, jemandem zu helfen??
Wer fühlt sich denn hier durch was angegangen?
Naja. Trotzdem schönes Wochenende.
[re:1] Cheeses am 12.01. 22:31
+2 -5
@DocDbase: Was ihr immer für einen Wert auf diese +/- Bewertungen legt, ist ja fürchterlich...
[re:1] DocDbase am 13.01. 07:28
+4 -2
@Cheeses: Mein Selbstwertgefühl hängt nun wahrlich nicht von irgendwelchen Klicks anderer Leute ab, allerdings interessiert mich schon die jeweilige Motivation, wenn jemand etwas tut, was mir unlogisch erscheint. Daraus ließe sich vielleicht eine Erkenntnis ziehen.
[re:1] Druidialkonsulvenz am 21.01. 16:01
+ -
@DocDbase: Nicht nur "ließe" ...
[re:2] zivilist am 12.01. 08:13
+ -1
@MaikEF_: Mainboard könnte es sein.
[re:3] Nero FX am 12.01. 08:30
+2 -
@MaikEF_: Ich habe das "Problem" vorallem bei älterer AM2/AM3 Hardware (Phenom II/ Athlon X2 / Athlon II) und WIndows 10 beobachten können. Da half es seltsamerweise den Windows Schnellstart zu deaktivieren. WOL Funktionen waren alle schon vorher aus...das dürfte aber keinen Zusammenhang mit der Nachricht haben.
[re:4] Simlock am 12.01. 08:56
+2 -1
@MaikEF_: Ich habe in den Energieoptionen den Schnellstart deaktiviert (Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll). Seitdem fährt der Rechner zuverlässig runter.
[re:5] cuarenta2 am 12.01. 09:42
+ -1
@MaikEF_: Es gab für das Problem, welches ich bei der ersten Win 10 Installation auch hatte, einen Reg Schlüssel. nachdem ich diesen gesetzt hatte, war das Problem rum. Wenn du Glück hast, habe ich die Anleitung noch zuhause, dann würde ich diese heute Abend nochmal posten. Oder du suchst selbst danach. ;)
[re:6] 1ST1 am 12.01. 10:32
+1 -2
@MaikEF_ DocDbase und andere: Bei dem Problem geht es nicht um Neustart nach Herunterfahren und auch nicht um AMD-Prozessoren. Und Geschichten zu Windows XP sind völlig fehl am Platze denn dafür gibts keine Updates für Spectre/Meltdown.
[re:1] DocDbase am 13.01. 07:37
+2 -1
@1ST1: Hier haben nur ein paar Leute versucht, jemanden zu helfen, auch wenn das natürlich nichts mit dem Prozessorproblem aus dem Artikel zu tun hat. Der Verweis auf WinXP sollte nur in dem Zusammenhang gesehen werden, daß ich MaikEF_'s Problem vor vielen Jahren (eben noch zu XP-Zeiten) hatte. Die Erwähnung von XP bezog sich nicht auf den CPU-Fehler und daß es dafür keinen Meltdown/Spectre-Patch gibt ist klar, ich schrieb hinsichtlich der zu erwartenden OffTopic-Kritik wie der von 1ST1 ja auch schon vorsorglich: "Das ist hier natürlich kein Supportforum, aber ich weiß, wie nervig das ist, wenn die Maschine bei neun von zehn Downs wieder startet." - es sollte ein helfender Hinweis sein, aber schon ist das Gewitter da. Wie fast überall im Internet wäre es wohl besser, sich vor dem Auf-die-Tasten-dreschen einmal zurückzulehnen und erstmal einen Kaffee zu trinken.
[re:7] lasnik am 12.01. 15:36
+ -1
@MaikEF_: same here!
[o2] Runaway-Fan am 12.01. 08:00
+4 -6
Ein Elefant im Porzellanladen: Das Vertrauen in die IT-Firmen ist seit Tagen auf Talfahrt.
Und was sagt das mooresche Gesetz eigentlich dazu, dass die Geschwindigkeit von Computern nun rückläufig ist?
[re:1] belph am 12.01. 08:05
+8 -2
@Runaway-Fan: Das moorsesche Gesetz sagt ja gar nichts über die Geschwindigkeit von Computern aus.
[re:1] Runaway-Fan am 12.01. 08:24
+3 -1
@belph: Ja, stimmt. Aber die technische Fortentwicklung war bisher immer einhergegangen mit höherer Geschwindigkeit. Jetzt sind wir erstmal 1-2 Jahre zurückgeworfen worden, weil damals Schnelligkeit vor Sicherheit ging.
[re:1] DNFrozen am 12.01. 10:03
+3 -3
@Runaway-Fan: naja aber die nächste prozessorgeneration wird von dem fehlern nicht betroffen sein. von daher hat das hier keine auswirtkungen auf die gesammtentwicklung
[re:1] mgfirewater am 12.01. 14:50
+5 -
@DNFrozen: die näöchste cpu-genereation wird den fehler in der hardware-architektur sicherlich auch noch aufweisen!
[re:2] Speggn am 12.01. 11:17
+4 -2
@Runaway-Fan: Joa nö, du scheinst es nicht verstanden zu haben. Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Da aktuelle System so gut wie gar nicht betroffen sind, vielleicht 1 - 2% an Leistung verlieren, vergrößert sich der Abstand zu den vorherigen Genrationen die 20 - 30% an Leistung verlieren sogar noch.....

Zudem beschreibt das Moorsche gesetz nur einer verdoppelung der komplexität. Nicht der Leistung.
[re:1] Runaway-Fan am 12.01. 13:21
+4 -3
@Speggn: Ui, deine Argumentation klingt nach Apple: Weil wir das alte iPhone durch die neue Software so langsam gemacht haben, ist das neue Gerät doppelt so schnell. :D
[re:2] Speggn am 12.01. 16:58
+1 -2
@Runaway-Fan: Naja, Apple hat das völlig bewusst gemacht. Meltdown und Spectre sind aber ungewollte Fehler die sich bei der enormen Komplexität der System über fast ein Jahrzehnt verstecken konnten.

Spectre und Meltdown sind eher mit Naturkastastrophen vergleichbar. Jetzt geht es um Schadensbegrenzung. Nicht um Schuldzuweisungen!

Ps: In den 90ern Wäre es noch so: Deiner Argumentation nach müsste man extrem Sauer auf Microsoft sein, weil Windows 95 nicht mehr auf dem 386er Läuft, der Windows 3.11 doch noch ohne weiteres gestemmt hat...

Wobei ich bei Apple doch eher davon ausgehe, das man den bequemen Weg geht, und einfach die Optimierung für ältere Hardware weglässt. Spart kosten und nötigt Kunden zum Neukauf.... Moralisch mehr als Fragwürdig....
Das alles vor dem Hintergrund das wirklich Große Sprünge bei der Hardware ausgeblieben sind. Hat ein Pentium 1 einen 386er noch um ein zigfaches geschlagen, ist der Unterschied zwischen einem i7 2600k und einem 8700k ca. 100% mehr Leistung, mehr nicht. Daher mein Vorwurf an Apple....
Das Selbe gilt nicht unbedingt für Smartphone SoCs, da gibt es noch relativ große Sprünge...
[o3] zivilist am 12.01. 08:12
+2 -1
Dann warte ich min ein update des Anbieter (Dell) ab. wie hoch ist dann jetzt schon die chance kompromottiert zu werden mit installierten Windows und Firefox Patch. Vermutlich sehr gering.
[re:1] MaikEF_ am 12.01. 08:51
+2 -3
@zivilist: Wie schauts eigentlich mit Routern und Modems, NAS und WLAN-Sticks aus? Für diese Geräte müssten die Hersteller doch auch Updates anbieten, oder? Und wird da auch die Performance im schlimmsten Fall um bis zu 30% oder gar mehr einbrechen?
Wie "sicher" ist man den mit unsicheren Router-Chips?
[re:1] zivilist am 12.01. 09:00
+ -2
@MaikEF_: das wird sich noch zeigen, ob und wann die Hersteller Updates rausbringen. Ich habe eine Synology NAS und diese soll auch weiterhin sicher sein. Mein Router von AVM, also die sind ja updatefreudig.
[re:2] 0711 am 12.01. 09:03
+1 -1
@MaikEF_: ARM ist meines wissens nicht von Meltdown sondern nur spectre betroffen, also "halb so wild"
MIPS gab es gar keine Infos
Abwarten und Tee trinken
[re:1] Themis am 12.01. 11:26
+1 -
@0711: Nur zur Vollständigkeit:

Informationen von ARM:

Betroffene CPUs: Cortex-R7, Cortex-R8, Cortex-A8, Cortex-A9, Cortex-A15, Cortex-A17, Cortex-A57, Cortex-A72, Cortex-A73, Cortex-A75

Mögliche Angriffsvektoren: CVE-2017-5753 (Spectre Variante 1), CVE-2017-5715 (Spectre Variante 2), CVE-2017-5754 (Meltdown, nur bei Cortex-A15, Cortex-A57, Cortex-A72, Cortex-A75)

Abhilfe: Kombinierte Updates für CPU-Firmware und Betriebssystem.

https://www.au-ja.de/aktuell-news-3-Spectre_und_Meltdown%3A_%C3%9Cbersicht_betroffener_Chips
[re:1] 0711 am 12.01. 11:32
+ -
@Themis: danke
[re:2] Mitglied1 am 13.01. 01:27
+ -
@Themis: Da scheint das S5 ja nicht betroffen zu sein...
[re:3] roterteufel981 am 12.01. 09:05
+2 -2
@MaikEF_: Router sind gar nicht betroffen, da man dort keine Software / Apps installieren könnte und keine Zugriffsmechanismen existieren, die einen derartigen Zugriff erlauben würden.

Dazu gibt es auch bereits Infos, hier z.B. zum Netgear R7000 Nighthawk Router. In diesem Thread wird sehr gut erklärt warum dem so ist: https://community.netgear.com/t5/Nighthawk-WiFi-Routers/meltdown-and-spectre/td-p/1477232

Zu Network Storages gibt es z.B. hier Informationen von Synology: https://www.synology.com/de-de/support/security/Synology_SA_18_01

Oder hier NAS von Netgear: https://kb.netgear.com/000053240/Security-Advisory-for-Speculative-Code-Execution-Spectre-and-Meltdown-on-Some-ReadyNAS-and-ReadyDATA-Storage-Systems-PSV-2018-0005

Muss man nur lesen.
[o4] nipos am 12.01. 08:26
+3 -4
Das wird ja immer schlimmer!
Wenn die abstuerzen unterbricht das die Arbeit und loescht nicht gespeicherte Daten.
Das ist noch viel schlimmer,als eine Sicherheitsluecke.
Ich hab gestern erst mal wieder ein "sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade" ausgefuehrt,aber da war das Update noch nicht verfuegbar.
Glueck gehabt,das sollte ich in naechster Zeit lieber gar nicht mehr probieren,bis die das irgendwann mal wieder in den Griff bekommen haben ohne dabei etwas anderes zu schrotten.
[re:1] aliasname am 12.01. 14:34
+1 -4
@nipos: Wer ohne an die jeweiligen Ansprüche angepasste Datensicherung unterwegs ist, macht eh was falsch. Man sollte immer mit der Annahme unterwegs sein das das Mainboard einen Defekt bekommt, das Betriebssystem die Grätsche macht und das Versorgunsnetz des Stromanbieters Besuch vom Baggerfahrer bekommt, während man gerade sein wichtigstes Dokument bearbeitet.
Und für alle diese Fälle gibt es Lösungen, von kostenlos bis hin zu wirklichen CDP Lösungen die mehr kosten als das einzelne Rechnersystem, die dir auch von geöffneten Dokumenten fast schneller Änderungen wegsichern als du das Dokument ändern kannst. Wo also ist das Problem?
[re:1] BudeII am 12.01. 22:11
+3 -
@aliasname: Es geht hier nicht um eine fehlende Datensicherung sondern darum das bei einem unerwarteten harten Reset alle Arbeit seit der letzten Speicherung eines Dokumentes weg ist. Ist dir scheinbar noch nie passiert...
[re:1] aliasname am 13.01. 08:16
+ -2
@BudeII: doch und genau deshalb benutze ich ein CDP System. Kein Near-CDP was wie ne Snapshotsicherung funktioinert sondern ein echtes CDP System welches Daten sichert sobald sie geändert werden, also sozusagen in Echtzeit.
Bisher habe ich da selbst bei Rechnerabstürzen beim Programmierern maximal mal ne Zeile Code verloren, und dies auch nur weil ich der Meinung war das eine Deltaspeicherung alle 30 Sekunden ausreichend wäre.
Mir war es irgendwann zu blöd eine Datensicherung zu machen die faktisch keine ist und ich immer nur den Stand von vor 1h oder vor 30min wiederherstellen konnte. Denn genau wenn man die Sicherung braucht ist sie halt nicht da.
Aber schön das du erst antwortest und meinst schlau lesen bringt eh nix. Mach einfach weiter so und glaub das es keine Sicherungsmöglichkeiten gibt, ist eh preiswerter.
[o5] bowflow am 12.01. 09:03
+3 -
Toll, gestern ein Bios-Update gemacht (Asus Z270 prime+Core i7 7700)...
Na da bin ich mal gespannt, ob in den nächsten Tagen alles läuft.

Ich denke in den nächsten Wochen wird da noch einiges kommen.....

Aber das witzige daran wird sein: AMD und Intel werden vermutlich beide nach einer kurzen Talfahrt ordentlich ihre Verväufe steigern, wenn die neue bugfreien Prozessoren auf den Markt kommen...
[re:1] Freudian am 12.01. 09:30
+5 -1
@bowflow:
Kurz? Das kann bis zu 3 Jahre dauern, weil alle CPUs in der Schublade schon fertigentwickelt sind.
[re:1] bowflow am 12.01. 10:12
+1 -2
@Freudian: Na das muss ja auch nicht alles weggeschmissen werden, sondern "nur" an den entsprechenden Stellen müssen veränderungen vorgenommen werden. Das wird sicher nicht 3 Jahre dauern. Vor allem wird wohl kein Serverpark jetzt noch größere CPUs einkaufen, bevor der bug nicht behoben ist. Ich bin mir sicher, dass da schon genügend Dampf im Hintergrund ist, dass das schnell behoben wird.
[re:1] Freudian am 12.01. 10:52
+3 -1
@bowflow:
Hoffentlich. ich habe aber mehrere Artikel gelesen wo beschrieben wird, wieso es bis zu 3 Jahre dauern kann.
[re:1] bowflow am 12.01. 11:05
+2 -2
@Freudian: Eines ist bei allen(!) Artikeln momentan klar: Kein Journalist kann momentan irgendwelche seriösen Angaben zu Entwicklungszeiten machen, welche über Stammtischgelaber bzw. persönliche Schätzung hinaus geht. Das können vermutlich noch nicht mal die Entwickler bei Intel selbst und diese werden vom Chef garantiert einen ordentlichen Maulkorb verpasst bekommen haben. Ich ärgere mich gerade tierisch, dass ich ein Z270 vor einem Jahr gekauft habe und nun lesen muss, dass dieses schon mit der 8. Generation nicht mehr kompatibel ist. Das regt mich noch mehr auf als die Bugs....
[re:2] inge70 am 15.01. 07:44
+ -
@bowflow: Das die Z270 Boards nicht mit 8. Generation laufen, war aber schon lange ansich klar. Auch wenn es ärgerlich ist.
[re:2] inge70 am 15.01. 07:46
+ -
@bowflow: mach dir keinen Kopf. Ich habe am 10.01.2018 das Bios-Update für mein TUF Z270 Mark1 bekommen. Nutze einen Core i7 7700. Alles läuft bestens. Auch einen Performance-einbruch konnte ich nicht feststellen. Microcode-Version ist nun 7C. Komische Neustarts gabs auch keine.
[re:3] LOBSI am 15.01. 16:59
+ -1
@bowflow: Hab mein 2 Wochen altes Asus Strix Z-370-E auch updaten wollen... (Bios 0606)
Bei 30% gabs einen hänger, die Maus war eingefroren, pfeiltasten z.B. wurden nicht mehr angenommen... Das Bild war weg, der PC bootete und das UEFI ist zerschossen... Danke auch für die RMA... Das ersatzweise gekaufte Z-370-I fährt aber gut mit dem Bios soweit 👍
[o6] wertzuiop123 am 12.01. 09:07
+1 -1
Habe das Bios Update vom NUC schon drauf. Mal sehen. Bis jetzt nichts gemerkt
[o7] MaloRox am 12.01. 09:30
+1 -1
"auf überragend hohem Niveau". hui. seriöser journalismus pur solche wortwahl.
[o8] Checki am 12.01. 09:45
+14 -
Gut, dass ich mich dafür entschieden habe, erstmal NICHTS zu unternehmen. Genau wegen solcher Dinge.
Was automatisch per Windows update kommt, möge sich installieren.
Alles andere schau ich mir in 1-2 Monaten an. So lange werde ich es schon überleben.
[re:1] zivilist am 12.01. 09:51
+3 -
@Checki: so mache ich es auch.
[o9] der_ingo am 12.01. 09:55
+1 -
Ich hatte mich schon gewundert. Hatte vorgestern den ersten Bluescreen bei meinem Lenovo T540p mit Haswell i7. Kenne ich bisher auf dem Gerät überhaupt nicht. Aktuelles BIOS mit frischen Microcodes ist drauf, insofern dürfte es wohl daran liegen.

Oh Intel! :-(
[re:1] piggie-mickie am 12.01. 12:32
+1 -2
@der_ingo: Willkommen im Club. Bei mir das Gleiche auf einen Lenovo X240 mit Haswell i5. Bereits 3 Bluescreens innerhalb von 2 Tagen nach dem Update auf 2.41. Vorher hatte ich Null BSOD in 3 Jahren.
Rollback auf 2.40 nützt nichts, der Microcode bleibt erhalten.
[re:1] der_ingo am 12.01. 13:06
+ -1
@piggie-mickie: angeblich soll es Probleme mit Standby geben, dazu gehört auch der Schnellstart von Windows. Also erst einmal Schnellstart aus und Standby vermeiden, bis das nächste BIOS Update kommt.
[10] Cihat am 12.01. 10:20
+ -2
Habe eine Frage, wie schaut es mit core 2 quat aus? Ist der Fehler auch da betroffen?
[re:1] wertzuiop123 am 12.01. 10:44
+2 -
@Cihat: Kannst du mit dem Powershell Check testen oder damit https://www.ashampoo.com/en/usd/pin/1304/security-software/spectre-meltdown-cpu-checker
[re:1] W2KAti am 13.01. 14:00
+2 -
@wertzuiop123: Danke dir, für den Ashampoo Tip. Sehr Hilfreich und kann ich nur weiter empfehlen. ;-) Daumen Hoch.
[re:2] der_ingo am 12.01. 13:06
+1 -1
@Cihat: ja.
[re:1] Cihat am 12.01. 14:09
+ -2
@der_ingo: wird die Lücke hier auch geschlossen?
[re:1] der_ingo am 12.01. 15:30
+1 -1
@Cihat: Intel hat bisher keine Microcode Updates für CPUs vor 2013 angekündigte. Die Spectre Variante, die Microcode Updates braucht, wird also nicht geschlossen. Alles andere wird per Software abgesichert. Ein tatsächliches "Schließen" der Lücke geht nur per Austausch der Hardware.
[11] 1ST1 am 12.01. 10:52
+ -1
Das könnte erklären, warum ich ESXi650-20181402-BG bisher nur in einigen VMWare-Umgebungen im Updatemanager gesehen habe, und in anderen nicht. Denn damit kommen die Microcode-Updates auf einen VMWare-ESXi-Host.
[12] Computerfreak-007 am 12.01. 11:20
+2 -
also abwarten und Fencheltee trinken...

also bei https://de.msi.com/Motherboard/support/H81M-P33#down-bios

gibt's noch kein neues Update für mein Board...ich denke mal da wird auch nix mehr kommen.nach all den Jahren
[re:1] wertzuiop123 am 12.01. 11:45
+ -1
@Computerfreak-007: Keine Ahnung wies grad abläuft. Intel stellt den Patch fertig und liefert ihn an die Mainboard-Hersteller? Die arbeiten dann am Bios? Obwohl Asus und co auch jetzt schon Updates bringen. Aber mein Board ist z.B. auch nicht in der Update-Liste kA
[re:1] Computerfreak-007 am 12.01. 17:02
+1 -1
@wertzuiop123:

ich glaube nicht dran das bei den älteren Mainboards noch was gemacht wird...
[re:2] der_ingo am 12.01. 15:30
+2 -
@Computerfreak-007: für mein ASUS B85M-G ist schon das passende Update da. Das ist ähnlich alt. Kommt also auf den Hersteller an...
[re:1] Computerfreak-007 am 12.01. 17:04
+1 -2
@der_ingo:

na dann hast ja Glück gehabt
[re:1] der_ingo am 12.01. 23:17
+1 -
@Computerfreak-007: oder Pech. Denn die ersten Microcode Updates sind ja wohl fehlerhaft. Die Kiste läuft noch, aber mein Notebook hab ich eben grad nach dem zweiten BSOD in zwei Tagen wieder auf die BIOS Version ohne die Microcode Updates zurückgeflasht.
[13] MisterTom am 12.01. 11:32
+2 -1
Sollange das alles nicht richtig läuft kommt mir nicht ein einziges Update auf den Rechner. Ich hab auch dafür gesorgt das Windows das nicht automatisch machen kann.
[re:1] GSMFAN am 12.01. 13:07
+1 -1
@MisterTom: Wie?
[re:1] MisterTom am 12.01. 15:36
+1 -1
@GSMFAN: Das hat ein Bekannter für mich gemacht. Der hat in der Registry was geändert und in der Aufgabenplanung und es scheint zu funktionieren mein Rechner hat seit dem 23.12 nicht mehr nach Updats gesucht.ich kann aber Updats manuell installieren.
[14] tapo am 12.01. 11:37
+1 -1
Hier sehe ich das Problem, dass manche Hersteller eine nicht optimale Informationspolitik bei Updates haben, auch wenn diese die Updates ggf. recht flott anbieten.
z.B.: HP hat schon einige BIOS-Updates zur Verfügung gestellt:
https://support.hp.com/us-en/document/c05869091
Aber hier ist nicht ersichtlich - und auch nicht auf der Informationsseite des Updates selbst - ob das nun schon "überarbeitete" angepasste Microcodes enthält oder nicht:
https://support.hp.com/de-de/drivers/selfservice/swdetails/hp-elitebook-840-g4-notebook-pc/11122291/swItemId/ob-203064-1
Hier ist zwar geschrieben (unter "Fehlerbehebungen") welcher Microcode eingearbeitet wurde, aber wer kann denn schon sagen ob das nun eine fehlerbehaftete oder eine korrekte Microcode-Version ist?

Ein Hinweis auf mögliche Fehler gibt es auch nicht, und diese Beispiel-Version gab es shon vor 2 Tagen.
[15] JeffreyA am 12.01. 14:04
+1 -3
jo Intel hat auch Fehler in Meltdown-Updates gebaut ? wer ist Intel ? Intel is Firmen name das sind dann Intels Programmierer oder Angestellte...
[re:1] Breaker am 12.01. 14:51
+6 -
@JeffreyA: Microsoft stellt Patches bereit. Amazon liefert inzwischen auch Waren des täglichen Konsums nach Hause. Meine Nachbarin bestellte letztens bei der Metzgerei Meierhuber ihre Weihnachtsgans. Ich habe letztes Jahr bei Ikea einen Tisch gekauft. Meine Nichte leiht sich regelmässig Bücher in der Bücherei. Berlin stellt fast drei Millionen Euro für Berliner Start-ups zur Verfügung.
Alles falsch? Nun gut.
Mal ganz davon abgesehen, Intel ist eine Corporation und damit auch eine rechtsfähige juristische Person.
[16] Stefan1979 am 12.01. 16:04
+4 -
Langsam wird es doch echt lächerlich.

Die hatten 1/2 Jahr Zeit sich eine Lösung zu überlegen - und bauen trotzdem wieder Mist.

OK - ein Fehler kann passieren. Aber einen Fehler mit einem Fehler zu korrigieren geht dann echt zu weit...

Aber ist anscheinend das einzige was die können...

Insider-Handel an der Börse haben sie auch noch ganz gut drauf...

Ansonsten habe ich langsam den Eindruck dass die Marketing-Abteilung (alles "kleinreden") und die Rechtsabteilung grösser ist als die Entwicklungsabteilung...
[17] Computerfreak-007 am 12.01. 17:09
+1 -1
also ich denke mal falls wirklich nix grossartiges für ältere Rechner passiert..wird wohl bald ein Neukauf anstehen..jetzt muss Intel nur die Prozessoren mal neu designen und die Fehler in der Hardware removen...oder abschalten...

solange das nicht ist...würde ich persönlich keine Prozessoren/Mainboards/Komplettrechner kaufen

villeicht ist es auch eine Form von geplanter Sollbruchstelle.... xD
[re:1] Stefan1979 am 12.01. 17:13
+3 -
@Computerfreak-007: "solange das nicht ist...würde ich persönlich keine Prozessoren/Mainboards/Komplettrechner kaufen"

Die Idee finde ich ja super - magels Alternative aber leider nicht machbar...

Das ist ja der Witz an dem ganzen. Der "Täter" wird auch noch belohnt...
- Intel wird wohl keine Strafe kriegen - weil war ja ein Fehler
- Es werden mehr CPUs verkauft (da der Patch alles bremst) => Gewinn für Intel
- Mehr Stromverbrauch nach dem Patch (Schaden für das Opfer)
- Patchen / Arbeitszeit (Schaden für das Opfer)
usw.

Es wird also mal wieder das Opfer bestraft und der Täter wird mit noch mehr Gewinn belohnt...
[18] bowflow am 12.01. 18:47
+ -1
Also bei ASUS sind die ganzen Bios Updates immernoch online....
Hat man es also doch nicht gestoppt oder sind die Updates von Asus vom 09.1.18 etwa doch korrekt.
Also Verwirrung pur.... Naja, nun ist das Update eh erstmal drauf .....
[re:1] Stefan1979 am 12.01. 19:09
+1 -2
@bowflow: Und überhaupt - z.B. Supermicro:

"In no event shall Supermicro be liable for direct, indirect, special, incidental,or consequential damages arising from a BIOS/firmware update. "

Die Ar*****cher drücken sich auch noch vor den Folgen... Erst baut einer Scheisse und dann bleibt der Endkunde auf dem Risiko sitzen....
[19] diemaus am 13.01. 01:30
+ -1
Das alles ist eine reine Katastrophe Skandal ,
hat man das Glück irgendwo noch einen Alten PC z.b. Bj 2005 zu haben ohne dieser CPU Fehler ,
dann gibt es keinen Neuen funktionierenden Browser der darauf läuft ,
ich muss da mit dem IE 8 on gehen ...
Mozilla Firefox blockiert Vista 64
[20] MarcelP am 13.01. 03:01
+ -2
verständnissfrage: das intel CPUs betroffen sind ist klar aber wie schauts bei AMD z.B. aus? Ich meine von da gibs garkeine infos in den News was da gemacht wird oder werden die durch intel-updates mitgepatched?
[re:1] Thunderbyte am 13.01. 13:56
+ -1
@MarcelP: Natürlich gibts da News. Und nein, natürlich brauchts für AMD Systeme / Mainboards Patches von AMD und Partnern.
[21] W2KAti am 13.01. 14:07
+ -
Hier nochmal ein vorheriger Tip vom User wertzuiop123. Um seine CPU für Spectre und Meltdown durch checken zulassen. Prüfung starten, dauert nicht lange. Ist sehr einfach zubedienen. Die Prüfung hat bei mir ergeben, das mein R7-1800X vor Meltdown geschützt ist, Spectre leider noch nicht. Link: https://www.ashampoo.com/de/usd/pin/1304/security-software/Ashampoo-Spectre-Meltdown-CPU-Checker
[re:1] Mitglied1 am 13.01. 15:16
+1 -
@W2KAti: Bei mir das gleiche in grün...gott sei dank nur das Spectre...
[22] lurchie am 13.01. 15:20
+ -1
also mein i3 nuc startet seit heute nicht mehr und der Ring um den power buton leuchtet durchgehend orange. gestern habe ich updates installiert und dann wurde er ganz normal runter gefahren. heute beim einschalten geht nix mehr. voll zum kotzen. ka ob das update dran schuld ist aber der zeitpunkt des ausfalls ist schon sehr komisch.
[23] Joshua2go am 13.01. 16:53
+ -1
Mach mal ein cmos-reset, vielleicht läuft die Kiste dann wieder. ;)
[24] W2KAti am 13.01. 16:56
+ -1
Hier noch ein " Web Browser Spectre Check " Mein Firefox 58.0b16 ist Safe. Link: http://xlab.tencent.com/special/spectre/spectre_check.html
[25] hhf am 13.01. 19:11
+ -1
Die ersten Patches würde ich unbedingt auslassen. Exploits sind noch nicht bekannt und nachdem was ich erfahren habe ist die schwierig zu handelnde "Meltdown"-Attacke auch nicht trivial, da alle Demos nur gezielt Adressen auslesen, Schadsoftware muss aber erstmal wissen, wo was zu finden ist (wenn sie blind im RAM sucht). So sicher das eine Lücke ist, ist sie dennoch nicht so einfach zu nutzen.
Und aktuell sehe ich nur, dass hastig Patches rauskommen, die aus meiner Sicht nicht optimiert sind. Ich behaupte, dass Sicherhietsupdates der 2. Generation die CPU-Performance nicht so stark reduzieren.
Einen Kommentar schreiben
Hoch © 2000 - 2018 WinFuture Impressum Datenschutz