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Meltdown und Spectre: Einige AMD-Systeme booten nach Patches nicht

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[o1] Kribs am 09.01. 09:16
+9 -7
Die Anderen sind Schuld, wie überraschend?

Typisch Microsoft, erst Systeme zerschießen, dann die Schuld anderen in die Schuhe schieben, wer hat denn seine Nutzer als Alphatester missbraucht?

Stichwort: Qualitätskontrolle und Produktsicherheit
[re:1] Rumpelzahn am 09.01. 09:22
+2 -5
@Kribs: Qualitätskontrolle bei Millionen Hardware/Treiber Kombinationen?
[re:1] Kribs am 09.01. 09:32
+1 -3
@Rumpelzahn: Die Produkthaftung ist von der "Masse" oder der Kombinationsvielfalt unabhängig.

Wenn also ein Produkt, dazu gehört auch Software oder deren Update, einen Schaden verursacht ist der Produkthersteller dafür verantwortlich.
Die Verantwortung und Schuld, und darum ging es in meinen Kommentar, liegt also alleine bei Microsoft!
[re:1] crmsnrzl am 09.01. 13:15
+4 -
@Kribs: "Die Verantwortung und Schuld, und darum ging es in meinen Kommentar, liegt also alleine bei Microsoft!"
Wenn die Aussage stimmt, dass die Dokumentation nicht mit den Chipsätzen übereinstimmt, dann liegt die Schuld und die Verantwortung nicht allein bei Microsoft. Ganz im Gegenteil, da MS weder an dem Fehler in der Hardware schuld ist, noch an der fehlerhaften Dokumentation.
[re:2] Runaway-Fan am 09.01. 09:24
+4 -2
@Kribs: Genau, Microsoft hat ein Testlabor mit ALLEN Chipsätzen aller Hersteller...
Und wenn Du einen Schrank bestellst und der passt nicht in Dein Wohnzimmer, weil Du falsch gemessen hast, dann ist auch der Möbelhändler schuld, verstehe. ;)
[re:1] My1 am 09.01. 11:18
+3 -
@Runaway-Fan: als größter betriebssystemhersteller der welt nicht ganz unplausibel, aber mal im ernst vielleicht nicht alles aber man sollte schon nen kleinen rechnerpark mit so den wichtigsten sachen haben um sowas ausgiebig zu testen. mindestens 1 system aus jeder generation von AMD und Intel
[re:3] PakebuschR am 09.01. 09:34
+1 -1
@Kribs: AMD trifft wenn es denn so ist auf jedenfall eine Teilschuld aber MS hätte sich auch die Zeit nehmen sollen das ausgiebig zu testen, ob die Eile da gerechtfertigt ist kann ich aber auch nicht ernsthaft beurteilen.
[re:4] witek am 09.01. 09:34
+5 -1
@Kribs: Grundsätzlich an allem schuld:
1. Merkel
2. Microsoft
[re:1] Kribs am 09.01. 09:39
+2 -1
@witek: Echt?

Dabei dachte ich 1. an alle außer mir.

Aber Spaß beiseite, eine Grundsatzschuld hab ich nicht Proklamiert.
[re:1] witek am 09.01. 09:43
+3 -1
@Kribs: War natürlich überspitzt bzw. scherzhaft gemeint. Dennoch haben auch schon andere festgestellt: Wie soll Microsoft auf eine Lücke reagieren, die man nicht selbst verursacht hat und die nicht einmal per se mit Software zu tun hat, sondern mit Hardware?
Ja, klar, Microsoft verkackt auch so einiges, aber an allem ist man in Redmond nun wirklich nicht schuld.
[re:1] Kribs am 09.01. 10:00
+ -1
@witek: "… aber an allem ist man in Redmond nun wirklich nicht schuld."

Weder stelle ich eine solche Behauptung auf noch Denke ich das!
Man (damit meine ich alle) kann sich nicht der Verantwortung für sein Tun entziehen, in dem man die Schuld auf andere schiebt.

Man muss sich doch auch klarmachen das die BS Hersteller Softwareflicken anbieten, die das Hardwareproblem nicht beseitigen, sondern nur seine Nutzung unterbinden / minimieren sollen.

Eine Periphere Lösung, solange die Hardwarehersteller keine Patch anbieten, wenn das überhaupt möglich ist.
[re:2] Tical2k am 09.01. 10:34
+1 -
@Kribs: Ob man das wirklich so nennen möchte in diesem Fall mit der "Schuld von sich weisen"?
Microsoft hat lediglich eine Supportseite, auf der steht, dass ein Problem stattgefunden hat nach dem Update.
Bei der Untersuchung des Problems (gehen also den Problemen erst mal nach), hat sich herausgestellt, dass die Chipset Spezifikation nicht dem entsprach, was Microsoft zugeteilt wurde (Begründung) und man an einer Lösung arbeitet (weiteres Nachgehen GEMEINSAM mit AMD).
Zudem wird MS das sicher auch mit einer Reihe Konfigurationen getestet haben, nur wissen wir nicht mal welche Chipsets betroffen sind, könnten damit "uralte" sein, die man deshalb nicht in den MS Rigs hat - nur als Beispiel natürlich.

Meltdown und Spectre sind sicherlich nicht zu verharmlosen und man kann einiges damit anstellen, ob man deshalb aber nachdem das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, ums Verrecken versucht Lücken zu schließen und so potentiell andere öffnet oder Probleme generiert, weil man überstürzt handelt, steht dabei allerdings auf einem anderen Blatt.
[re:3] Kribs am 09.01. 11:20
+ -1
@Tical2k: Ich habe nicht die "Supportseite" kommentiert, sondern die im Obigen Artikel aufgestellte Aussage (4 Absatz 1 Zeile) "Der Redmonder Konzern bestätigt das, schiebt die Schuld aber von sich".

Ich gehe mal davon aus, dass AMD die entsprechenden Testgeräte hat bzw. die entsprechenden Test hätte durchführen können, zumal das im Interesse von AMD liegt.
Aber das scheint nicht geschehen zu sein, ansonsten hätte Microsoft bestimmt dazu eine Aussage getroffen.

Bleibt nur zu resümieren, dass das wieder einmal ein Beispiel der sich seit Jahren verschlechternden Updatequalität von Microsoft ist, es ist ja leider kein Einzelfall, sondern ein weiterer "Meilenstein" in einer sich häufenden Kette von Updatebugs.
[re:2] cs1005 am 09.01. 11:47
+ -1
@witek: 3. apple
[re:3] OttONormalUser am 09.01. 12:23
+3 -
@witek: 4. EU
[re:5] der_ingo am 09.01. 10:35
+1 -
@Kribs: nachdem die Probleme mit AMD Athlon X2 und älter auftauchen, die aktuell um die zehn Jahre oder älter sind, ist es für mich völlig nachvollziehbar, wenn sowas vor dem Release nicht auffällt. Ich glaube nicht, dass Microsoft jegliche historische Hardware für Testszenarien vorhält.

Auf einem Phenom X3 Mobile von 2008 läuft es zumindest und neuere AMD CPUs sollten ebenfalls nicht betroffen sein.
[re:1] Kribs am 09.01. 11:26
+1 -1
@der_ingo: Microsoft behauptet, es würde eng mit den Hardwareherstellern zusammenarbeiten, ich bin mir sicher, diese haben die nötige Hardware um zu Testen.

Leider, so scheint es mir, wird diese Ressource nicht genutzt, zumal das Interesse der Prozessorhersteller dabei groß sein müsste.
[o2] Bobot_1 am 09.01. 10:58
+ -1
Wie soll ein Update eingespielt werden wenn Windows10 nicht mehr hoch fährt und nicht mehr auf ein früheren zustand gesetzt werden kann.
Kann hilfe gebrauchen
[re:1] Extreme-Burners am 09.01. 15:59
+2 -
@Bobot_1:

2-3 mal den Rechner beim hängenden Bootlogo ausschalten, dann startet die Reparatur und das Update wird deinstalliert.
[re:1] Lucy Fagott am 09.01. 22:59
+ -1
@Extreme-Burners: was ist wenn der nicht mal ins BIOS kommt bzw sogar die CPU nicht mehr funktioniert?
[re:1] PakebuschR am 18.01. 10:48
+1 -
@Lucy Fagott: Dann liegt das Problem woanders.
[o3] Elkinator am 09.01. 15:09
+ -4
Mein Microsoft das jetzt echt ernst?

Ein Patch für ein nicht vorhandenes Problem sorgt für Probleme die vorher nicht da waren. Schuld soll der Hersteller der Hardware sein, dessen Produkte den Fehler nicht aufwiesen und die den Patch nicht benötigten.
[re:1] Runaway-Fan am 09.01. 16:22
+2 -
@Elkinator: "Und die falsche Dokumenta an Microsoft geschickt haben". Das sollte nicht unerwähnt bleiben in der Liste und ist nicht ganz unwichtig.
[re:1] Elkinator am 09.01. 16:32
+ -3
@Runaway-Fan: Das behauptet MS mal, muß nicht unbedingt ganz der Wahrheit entsprechne.

Aber eigentlich ja egal, die Updates dürften bei AMD nichts bewirken, weil diese Patches da nicht aktiviert werden.

Da hat MS mit dem Notfallupdate aber echt ganz großen mist gebaut, weil eigentlich hätten die nur die CPU-Patches enthalten sollen.

Warum hat man also andere Patches noch integriert, die kein Notfall waren?
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