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Meltdown und Spectre: Intel veröffentlicht Liste aller betroffenen CPUs

Von Witold Pryjda am 05.01.2018 10:56 Uhr
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Die Frage, wer von den Sicherheitslücken, die man mittlerweile als Meltdown und Spectre kennt, betroffen ist, lässt sich recht einfach beantworten bzw. zusammenfassen: im Grunde alle. Wer es dennoch Schwarz auf Weiß braucht, der kann sich in einer offiziellen Liste von Intel schlau machen.

Die Arbeit von IT-Experten und Technik-Redakteuren kennt derzeit nur ein Thema: das Duo (bzw. eigentlich Trio) Meltdown und Spectre. Das ist allerdings komplex und in so manchen nicht ganz so technisch orientierten Medien sind auch ungenaue und mitunter sogar falsche Informationen zu lesen. An dieser Stelle können wir u. a. unsere FAQ zum Thema empfehlen, die Übersicht aller Beiträge, die wie dazu hatten, ist am Ende des Artikels zu finden.

Bei vielen Nutzern ist die Verunsicherung entsprechend groß, sie aber können bei Intel in einer auf der Support-Seite veröffentlichten Liste checken, ob auch ihr Prozessor betroffen ist.

Betroffene Intel-Produkte:


Der Chiphersteller erläutert, dass Besitzer dieser Chips auf Updates überprüfen sollten, diese kommen in der Regel vom jeweiligen Hardware-Hersteller. Intel schreibt außerdem, dass man mit Hochdruck an der Entwicklung und Verteilung von Updates für Intel-basierte Systeme (PCs und Server) arbeitet, um alle Exploit-Varianten mit Gegenmaßnahmen anzusprechen.

Bis zum Ende der ersten Januar-Woche sollen mehr als 90 Prozent aller in den vergangenen fünf Jahren erschienen CPUs ein entsprechendes Update bekommen. Dazu kommt, dass auch Betriebssystemanbieter, Cloud-Dienst-Provider und Hardware-Hersteller ihrerseits Gegenmaßnahmen entwickeln und anbieten, das sollte unter dem Strich einen ausreichenden Schutz gegen Exploits darstellen.

Siehe auch:

sentifi.com

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