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Seid ihr angreifbar? So testet man auf Meltdown & Spectre

Von Witold Pryjda am 04.01.2018 17:14 Uhr
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Die aktuellen Sicherheitslücken, die bei Prozessoren von Intel, aber (teilweise) auch anderen Herstellern, auftreten, stehen derzeit im Blickpunkt der IT-Welt. Aktuell wird an der Schadensbegrenzung gearbeitet. Über die PowerShell von Windows kann man überprüfen, ob und welche Sicherheitsmaßnahmen installiert sind.

Die Schwachstellen, die Microsoft als "speculative execution side-channel vulnerabilities" bezeichnet, betreffen viele moderne Betriebssysteme und Prozessoren, darunter jene von Intel, AMD und ARM. Microsoft hat bereits erste Notfall-Patches dazu veröffentlicht, KB4056892 richtet sich an Windows 10 Fall Creators Update (Version 1709), KB4056891 an Windows 10 Creators Update (Version 1703), die komplette Übersicht aller gepatchten Windows-Systeme ist im Update-Katalog von Microsoft zu finden.

Nächsten Dienstag folgen am Patch-Day sicherlich weitere Fixes, auch die jeweiligen Hersteller werden hier noch tätig sein, die Behebung der Lücken wird jedoch insgesamt wohl noch Tage und vielleicht Wochen dauern.

Ob und welche Schutzfunktionen aktiviert sind, kann man mit Hilfe der PowerShell herausfinden. Dazu hat Microsoft einen Support-Beitrag veröffentlicht, in Folge findet ihr eine Anleitung, wie man vorgehen soll (via Deskmodder).

Und so sollte man vorgehen:



Meltdown und Spectre


Bin ich geschützt?

Daraufhin bekommt man (abhängig von Soft- und Hardware) eine Liste, die angezeigt, ob und wie das System geschützt ist bzw. ob eine Schadensmilderung aktiv ist. In der Regel sollte hier möglichst häufig "True" erscheinen. Dabei ist der obere Bereich (CVE-2017-5715) Teil von Spectre, darunter (CVE-2017-5754) wird Meltdown angeführt. Die jeweiligen Zeilen erläutern, ob eine Schutzwirkung für Hardware sowie das Windows-Betriebssystem vorliegt. Ist sie grün markiert (True), dann ist der Schutz präsent bzw. aktiviert.

Siehe auch:

WinFuture Update Packs Alle Sicherheitsupdate in einem Paket
sentifi.com

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