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OWC wagt sich als Erster an iMac Pro-Teardown, Aufrüstkit angekündigt

Von Nadine Juliana Dressler am 30.12.2017 08:15 Uhr
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Wer bei Apple einen voll ausgestatteten iMac Pro kauft, ist schon jetzt bei dem bestmöglichen 10-Kern-Modell schnell bei einem Preis von über 15.000 Euro. RAM und Speicherplatz soll es aber bald schon günstiger geben - von einem ersten inoffiziellen Ausrüster.

Apples neuer All-in-One-PC, der iMac Pro, ist seit einigen Tagen im Handel und bislang nur in den Varianten mit dem Intel 8- oder 10-Kern Xeon W Prozessor zu haben. 14 und 18 Kerner sollen noch folgen. Zur Auswahl stehen zudem aktuell 32, 64 oder 128 GB RAM - zum schlappen Aufpreis von 960 Euro für 64 GB oder für 2.880 Euro 128 GB. Dazu gibt es bei Apple für 960 Euro eine 2 TB SSD oder für 3.360 Euro eine 4 TB SSD. Die Preise sind hoch, doch fast unumgänglich, wenn man seinen iMac Pro nicht in der Standardkonfiguration mit "nur" 32 GB RAM und 1 TB SSD haben möchte. Laut Apple führt an der Bestellung im Online Store auch kein Weg vorbei, eine Aufrüstmöglichkeit ist nicht vorgesehen - wer nicht gleich richtig ordert hat Pech.



Ein erster Teardown zeigt das Innere der Super-Rechners

Zumindest in der Theorie. Denn der Zubehör- und Ausrüstungs-Spezialist Other World Computing (kurz OWC) aus Woodstock im US-Bundesstaat Illinois hat sich den neuen iMac Pro bereits gründlich vorgenommen. Nach einem kurzen Teardown des Super-Macs hat OWC angekündigt, auch für den neuen iMac Pro Aufrüst-Sets anzubieten. Es soll die bekannten OWC-DIY-Kits für Speicher geben.

DIY-Kits kommen

Die OWC-Speicher wie sie unter anderem auch beim "normalen" iMac einsetzbar sind, sind demnach kompatibel. Preise und Starttermin sind dafür aber noch nicht bekannt.

Problematisch für die DIY-Kits ist allerdings, dass Apple am iMac Pro keine einfachen Einschubmöglichkeiten mehr für Speicher­erweiterungen bietet, so wie es sie bei einigen iMac-Modellen über die Jahre hinweg immer einmal wieder gab. Das somit nötige Öffnen des Rechners (Abnehmen des Display-Glases) kann dabei zum Garantieverlust führen und sollte laut OWC am besten nur von Spezialisten durchgeführt werden.

Siehe auch: Apple iMac Pro vorgestellt: Schick designter All-In-One mit Server-Technik
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