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Eskalation zu Ende? Amazon verkauft wieder Chromecast und Apple TV

Von Witold Pryjda am 15.12.2017 10:20 Uhr
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Amazon hat vor einer Weile Apple und Google gegen sich aufgebracht, da man die Hardware der beiden IT-Größen aus dem Sortiment genommen hat. Doch das blieb nicht ohne Reaktion, so hat Google etwa angekündigt, YouTube auf Amazon-eigenen Geräten zu sperren. Nun hat Amazon aber kalte Füße bekommen und versucht sich an einer Entspannung der Angelegenheit.

Der Beginn des Verkaufsstopps liegt zwar schon eine Weile zurück, doch seit kurzem ist er wieder Geschichte: Denn Ende 2015 hat Amazon Google Chromecast und Apple TV aus seinem Sortiment genommen. Hintergrund ist zweifellos, dass der weltgrößte Versandhändler eigene Geräte dieser Art im Angebot hat, also Fire TV und Fire TV Stick.

Offiziell argumentierte das Unternehmen, dass es für Kunden verwirrend sein könnte, wenn sie auf Amazon ein Gerät kaufen, dieses aber keinen Zugang zu Amazon Prime Video-Inhalten biete. Allerdings war das sicherlich nur eine Ausrede, denn Amazon stand es stets frei, dort eine entsprechende App anzubieten. Das hat man vor kurzem auch getan, für Apple TV steht seit einigen Tagen eine Prime-App bereit.

Google stellt das Chromecast Ultra vor
Im Fall von Google ist die Sache etwas komplizierter. Denn für Chromecast steht nach wie vor keine Amazon-App bereit, zudem weigert sich Amazon, gleich mehrere Produkte von Google zu verkaufen, darunter Chromecast und die Nest-Thermostaten.

Gehässigkeiten

Der Streit zwischen Google und Amazon ist zuletzt auch eskaliert. Laut The Verge ist er "ziemlich hässlich und unnötig kleinlich" geworden. Wenn man beispielsweise ein Echo-Gerät angewiesen hat, ein Chromecast zu bestellen, hat Amazon stattdessen einen Fire TV-Stick in den Einkaufswagen gelegt. Daraufhin hat Google zunächst Echo Show von YouTube ausgesperrt, wenig später dehnte man das auch auf Fire TV-Modelle aus.

Demnächst wird Amazon aber wieder Chromecast-Geräte verkaufen, in den USA sind diese wie Apple TVs wieder gelistet. Ob das Google dazu bringt, die YouTube-Sperre zu überdenken, ist bisher nicht bekannt, das ist aber sicherlich möglich.
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