Jetzt auch mobil Kommentieren!

Bitcoin: Finanzaufsicht warnt und die Kursachterbahn geht weiter

Einen Kommentar schreiben
[o1] LastFrontier am 30.11. 17:32
+2 -
Klassischer Fall von Angebot und Nachfrage? Zu wenig da, zu viel Nachfrage?
[re:1] rw4125 am 30.11. 18:16
@LastFrontier:

Eher ein klassischer Fall von: revolutionäre Innovationen führen zu dramatischen Wachstumsschüben in der Wirtschaft und an der Börse.

Warum erholen sich Bitcoin & Co von jedem Crash so schnell und steigen unaufhaltsam weiter?

--> Weil Leute, die Kryptowährungen wirklich verstanden haben, davon überzeugt sind, dass sie unser ganzes Finanzwesen ebenso revolutionieren werden, wie es Computer und Internet beim Informationsaustausch getan haben.

Großes kommt auf uns zu, Leute. Und wir sind erst ganz am Anfang.
[re:1] kerlEF am 30.11. 18:32
+4 -3
@rw4125: Kursexplosionen sind Wachstumsschübe?
Wo genau in der Wirtschaft hat der Bitcoin eine Revolution losgetreten?
Es mag sein, dass Kryptowährungen unsere Zahlungssysteme verändern werden, aber dramatische Wachstumsschübe in der Wirtschaft erkenne ich im Moment nicht.
[re:1] rw4125 am 30.11. 18:38
+ -5
@kerlEF: Man kann Kryptowährungen von heute mit dem Internet in den frühen Neunzigern vergleichen:

Da war das Internet noch so jung, neu und technisch unausgegoren, dass es Privatleute überhaupt noch nicht nutzten.
Wer aber den richtigen Weitblick hatte, der konnte bereits damals das enorme Potential der neuen Technologie (weltweite Vernetzung möglichst vieler Computer und dadurch möglicher Informationsaustausch) voraussehen.

In einem ähnlichen Stadium sind Kryptowährungen jetzt:
===================================
Sie werden noch kaum irgendwo praktisch eingesetzt, wer aber genug Weitblick hat, der kann unschwer voraussagen dass in 10-20 Jahren nahezu alle Menschen (mit Internetzugang) Kryptowährungen besitzen und mit ihnen Finanztransaktionen tätigen werden.

(Und wir werden sie auch noch für ne Menge anderer cooler Dinge nutzen, die mit normalen Geld einfach nicht möglich sind.)

* Kryptowährungen sind BESSER als Fiat-Währungen.
* Sie revolutionieren und demokratisieren den Faktor Geld.
--> Deswegen haben sie einen so großen Boom ausgelöst - und der wird noch lange anhalten.
Wir sind immer noch am Anfang.
[re:1] kerlEF am 30.11. 18:47
+1 -1
@rw4125: Deinen Ausführungen stimme ich gern zu. Es ist möglich bzw. sogar wahrscheinlich, dass wir das derzeitige Bargeld durch andere Zahlungsmethoden ersetzen.

Allerdings erkenne ich da kein besonderes Potential. Mich interessiert als Marktteilnehmer nur, dass ich überhaupt Geld transferieren kann.

Und da habe ich auch heute schon viele bargeldlose Möglichkeiten, die ich auch in großem Umfang nutze.
Angefangen von Kreditkarte, über Paypal, Giro-Card (EC), Aufladung von Geld auf den Chip der Girocard, Bezahlung mit dem Smartphone (Micropayment), Bankeinzug, Überweisung etc.

Für mich sind Kryptowährungen nur eine zusätzliche Zahlungsmöglichkeit. Einen Vorteil sehe ich.... die mögliche Unabhängigkeit von dem Bankensystem.
[re:2] SunnyMarx am 30.11. 18:58
+9 -1
@rw4125: Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Kryptowährungen niemals besser sein werden, als reguliertes Geld. Der Bitcoin ist viel zu instabil. Kaufst Du heute von 0,001 Bitcoin ein Brötchen, hast Du Morgen ein Brötchen im Wert von 200 Euro im Brotkörbchen. Ne Stunde später ist es dann schon wieder fast nichts mehr wert. So macht kaufen keinen Spaß.

Es sollte sich schon in soweit einpendeln, dass man sich nicht ein Auto zum heutigen Nennwert kauft, der Morgen nur noch die Hälfte wert ist. Denn das macht aus Menschen mit gutem Einkommen arme Schlucker. Und aus Zockern mit viel Geld zum Spielen Multimillionäre. Gewinnen tut wieder nur der reiche Mann.
[re:3] rw4125 am 30.11. 18:59
+2 -6
@kerlEF: Hier ein paar Vorteile:

Finanztransaktionen werden...
+ deutlich schneller
+ deutlich billiger
und selbst von Personen getätigt werden können, die über kein Bankkonto verfügen.
--> Dies betrifft nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung -
und die andere Hälfte freut sich über die immens hohe Transaktionsgeschwindigkeit und weit niedrigere Gebühren.

Manche Kryptowährungen erlauben...
+ Mikrotransaktionen ohne jegliche Kosten
+ völlig anonyme Transaktionen
+ Stimmrechte (in dezentralen Organisationen)
+ Scripting (womit Transaktionen mit gewissen Bedingungen verknüpft werden können)
+ dezentrale Speicherung/Nutzung von Dokumenten, Webseiten und irgendwelchen anderen Daten (was zB jegliche Zensur unmöglich macht)
+ fälschungssichere Datenspeicherung
und noch viel, viel mehr.

Im Wesentlich verknüpfen Kryptowährungen
* Geld
mit
+ Computer
und
+ Internet
wodurch sich zahlreiche ungeahnte Möglichkeiten ergeben.

Das ist durchaus eine Revolution.
[re:4] rw4125 am 30.11. 19:19
+ -5
@SunnyMarx:
Der Kurs von Bitcoin ist deswegen so volatil...
* weil es eine so neue Technologie ist
* und weil der Markt (noch) so klein ist (und zum Großteil von Nerds bevölkert wird, die zwar viel Ahnung von Technik, aber wenig Ahnung von Börse/Finanzen haben).

Nur zum Vergleich:
============
Wer das Internet schon 1993/1994 genutzt hat, der war ziemlich schockiert wie kompliziert die Einrichtung und wie unendlich lahm die Nutzung war. (Von den ständigen Verbindungsabbrüchen will ich erst gar nicht reden.)
--> Ich hab's miterlebt. Das war kein Vergnügen.

Trotzdem konnte man 1993/1994 (mit ein bisschen Fantasie) voraussagen, dass das Internet die Zukunft ist, und früher oder später von jedem genutzt werden wird. (Hat damals aber natürlich keiner geglaubt.)

Ähnlich ist es bei Kryptowährungen:
=======================
Sie sind heute extrem umständlich in der Nutzung, aber trotzdem bieten sie soviele Vorteile, dass 'Alt-Geld' (Fiat) mit ihnen einfach nicht mithalten wird können.
--> Jeder, der Kryptos wirklich verstanden hat, ist von ihnen total begeistert.

1994 war ich zu jung und zu unerfahren, um finanziell vom Internet-Boom zu profitieren. (Hab dann später aber zumindest Amazon-Aktien für 38 USD gekauft und bis heute gehalten. Auch ganz nett.)

Heute ist es anders. Heute bin ich dabei.
Und der Krypto-Boom wird noch wesentlich größer werden als der Dotcom-Boom jemals war.

Warum?
--> Weil Kryptos Fiat-Währungen ablösen werden.
Und der Nennwert aller Fiat-Währungen (und anderer Vermögenswerte wie Aktien, Gold, Derivate etc) ist gigantisch.
[re:5] kerlEF am 30.11. 19:32
+4 -1
@rw4125: Mhhhh.... ich habe bei einigen Punkten Bauchweh...

Finanztransaktionen werden....
+ deutlich schneller

Die sind doch heute schon extrem schnell. Eine Kreditkarten-Zahlung oder eine Zahlung mit Paypal ist sofort wirksam.

+ deutlich billiger

Ich habe ein Konto ohne Gebühren und auch eine Kreditkarte ohne Gebühren. Was soll da noch billiger werden? Derzeit zahle ich 0,00 für jede Transaktion (eventuelle Gebühren trägt der Verkäufer - da könnte also an Deinem Argument was dran sein).

Personen ohne Bankkonto: Ok, das ist ein Argument.
Und das zweite Argument, mit dem ich mitgehe: anonyme Transaktionen. Wobei ich da noch nicht so recht sicher bin, ob das gut oder schlecht ist.
[re:6] rw4125 am 30.11. 19:39
+ -2
@kerlEF: Versuch mal Geld zu einem Menschen ohne Bankkonto in einem Entwicklungsland zu übertragen.
Das kostet heute (die meisten Menschen machen das über Western Union) zwischen 5 und 10% Gebühren.

Selbst wenn der Empfänger (zB in Indonesien) ein Konto hat, zahlst du immer noch zw. 10 und 50 Euro Gebühren, und die Überweisung dauert Tage.

Machst du das gleiche zB über IOTA, dann hat er das Geld in Sekunden und die Transaktion kostet NICHTS.
[re:7] kerlEF am 30.11. 19:44
+2 -1
@rw4125: Das stimmt natürlich, Transaktionen ins Ausland kosten massiv Gebühren.

Allerdings wird jede wie auch immer geartete Währung von den Menschen nur akzeptiert, wenn sie wertstabil ist. Das sehe ich beim Bitcoin im Moment überhaupt nicht.

Und sie wird sich nur durchsetzen, wenn die Wirtschaft sie akzeptiert. Bisher ist es nicht möglich, Löhne in Bitcoin auszuzahlen. Und das sehe ich auch nicht kommen.
Somit bleibt der Bitcoin für lange Zeit höchstens eine Parallel-Währung.
[re:8] rw4125 am 30.11. 19:45
+2 -
@kerlEF: Übrigens: Selbst wenn du glaubst, dass du keine Gebühren zahlst, zahlst du trotzdem Gebühren - wenn auch oft indirekt:

+ 'Devisen-Umrechnungs-Gebühr' (bei fast allen Kreditkarten, typischerweise zwischen 1 und 3%)

+ du bezahlst mit deinen Daten / deinem Käuferverhalten

+ du bezahlst einen höheren Preis für die Ware, da der Händler ja auch die Kreditkartenprovision (üblicherweise zw. 1.5 und 3.5%) wieder hereinbringen muss!

+ du bezahlst indirekt über Kontoführungsgebühr / Jahresgebühr / Überziehungszinsen - oder was den Banken noch so alles einfällt

Bei Kryptowährungen fällt das alles weg.
Was bleibt sind extrem niedrige Gebühren (idR wenige Cents) und volle Kontrolle. --> Du brauchst keine Bank mehr. Du wirst zu deiner eigenen Bank.
[re:9] rw4125 am 30.11. 19:48
+ -
@kerlEF: Zur Stabilität siehe: [re:4]

Du hast recht, dass man heute Kryptowährungen nur sehr eingeschränkt nutzen kann.
Trotzdem lässt aber die Technologie erahnen was bereits in wenigen Jahren möglich bzw Usus sein wird.
--> Genau wie beim Internet im Jahr 1994.

Damals habe ich diese große Chance verschlafen.
Heute passiert mir das nicht mehr.
[re:10] kerlEF am 30.11. 19:54
+1 -
@rw4125: Mir ist das "Potential", was Du beschreibst, zu gering. Es mag sein, dass sich der Bitcoin als Zahlungsmittel irgendwie durchsetzt, aber ich sehe dabei keine Gewinn-Chancen. Derzeit wird mit dem Bitcoin spekuliert.... und das ist das letzte, was eine vertrauenswürdige Währung gebrauchen kann.

Geld ist Vertrauen, Austauschmittel von Leistungen (Schuldscheine). Somit ist eine Währung vom Vertrauen abhängig und kann nur bestehen, wenn sie einen klar definierten Wert hat. Die Umrechnungskurse zwischen unterschiedlichen Währungen lasse ich hier mal bewusst außen vor.

Mit Geld selbst kann man eigentlich keine Gewinne erwirtschaften. Das funktioniert mit bestehendem Fiat-Geld schon nicht.
[re:11] SunnyMarx am 30.11. 21:12
+3 -1
@kerlEF: Komisch nur, dass Personen ohne Bankkonto überhaupt keine Bitcoins kaufen können. Die ganzen Börsen, bei denen Bitcoins gehandelt werden, legen alle Wert auf eine Verknüpfung mit einem Bankkonto.
[re:2] Roger_Tuff am 30.11. 21:59
+1 -1
@kerlEF: Also einen Wirtschaftszweig hat Bitcoin ja so richtig beflügelt, die der Ganoven mit den Erpressungstrojanern.
[re:2] LastFrontier am 30.11. 18:49
+2 -
@rw4125: Die Kryptowärung geht eben dann den Bach runter, sobald die etablierten Finanzsysteme Einfluss darauf nehmen können. Kryptowährung ist genauso sicher oder unsicher wie jede andere Währung auch. Könnte man Kryptowährung ohne weiteres generieren, würde auch der Kurs nicht so explodieren.
Hier ist schlichtweg die Nachfrage unermesslich grösser als das Angebot.

Ist wie im Hotel. Normalerweise ein Zimmer 50.-€. Zu Stosszeiten (Urlaub, Messen etc.) plötzlich 100.-€. Warum? Weil die Nachfrage grösser ist als das Angebot. Selbst wenn einige über die Preise fluchen - kriegst die Zimmer auf jedenfall los.

Das einzige Problem bei Bitcoin: werjetzt aufspringt, riskiert Kopf und Kragen.
[re:1] rw4125 am 30.11. 19:06
+ -5
@LastFrontier: Da ist einiges falsch, was du geschrieben hast:

1. Etablierte Finanzsysteme können keinen Einfluss auf dezentrale Kryptowährungen nehmen. Das ist technisch/mathematisch nicht möglich sondern nur mit roher Gewalt (= massivster Rechnerpower die nicht einmal Amazon hat).

2. Man kann neue Kryptowährungen ohne weiteres generieren. Jeder Mensch kann das, auch ich und du.
Die Frage ist aber, ob andere Menschen diese Währung auch akzeptieren/nutzen werden. Denn ohne Akzeptanz ist die Währung zwar existent, aber wertlos.
(Es gibt mittlerweile schon über 1000 verschiedene Coins.)

3. Die Nachfrage nach Bitcoin ist deswegen so groß...
- weil sie die erste Cryptocoin überhaupt war
- weil sie einen sehr prägnanten Namen hat
- weil die meisten Altcoins nicht direkt gegen Fiat, sondern nur über den Umweg Bitcoin gehandelt werden können.

--> Daher kaufen all Neulinge zuerst Bitcoin --> Daher steigt der Preis

Früher oder später wird Bitcoin aber durch eine bessere Coin abgelöst werden, und der Hype wird sich mehr und mehr auf neuere, technologisch bessere Coins übertragen.

Ist nur ne Frage der Zeit.
[re:1] LastFrontier am 30.11. 20:02
+5 -
@rw4125: Der Gestzgeber muss Parallelwährungen einfach unter Strafe stellen und schon machts Bums.
Dann kannst nur noch Geschäfte im Darknetmach und Schicht im Schacht.
Es sit nicht im Intersse von Staaten dass sich Parallelwährungen entwickeln und dort Echtgerld gewaschen wird, Steuerhinterziehung betrieben wird oder andere kriminelle Machenschaften von statten gehen.
Und obendrein werden es die Finanzeliten nicht dulden, dass jemand in die Geldströme eingreift, die sie kontrollieren oder beherrschen.
Ich vermute mal, dass Kryptowährungen längst auf der Abschussliste stehen. Ist nur noch eine Frage der Zeit.
[re:2] sav am 30.11. 20:32
+3 -
@rw4125: "1. Etablierte Finanzsysteme können keinen Einfluss auf dezentrale Kryptowährungen nehmen."
Falsch. Der Staat verbietet einfach den Handel mit Bitcoins und schon hast du eine Währung mit der du bei seriösen Händlern nichts mehr anfangen kannst, weil diese Bitcoins nicht annehmen (dürfen). Wenn das ein paar große Staaten machen, ist der Wert von Bitcoins schnell wieder im Keller.
[re:3] DerTigga am 30.11. 21:00
+ -
@sav: Für diesen Fall dürften sich die Coin Befürworter massive Volksaufstände, um nicht zu sagen umstürzlerische Revolutionen erhoffen, da schließlich die von den Coins (angeblich) gebotene ach so große Frei-und Unabhängigkeit einfach in keinster Weise in Gefahr geraten soll / darf ..
[re:3] sav am 30.11. 20:17
+6 -
@rw4125: Den meisten Leuten die da mitzocken dürfte die "revolutionäre Innovation" im Hintergrund völlig egal sein. Die lesen nur dauernd die Nachrichten und wollen entsprechend schnell Geld machen und Pokern auf ein steigen der Kurse, mit der Hoffnung vorm Einsturz des Kartenhauses raus zu sein. In der jetzigen Form sind Bitcoins auch für nichts anderes gut. Kein normaler Mensch kauft doch jetzt irgendwas für Bitcoins wenn ein Tag später der Wert schon wieder 20% höher sein kann. Genauso ist das Risiko für (seriöse) Händler völlig unkalkulierbar, weil eben der Wert morgen schon wieder ganz anders sein kann.

Dazu stellt sich mir die Frage: was passiert nach Tag X - also sobald der letzte Coin gemined wurde?
[o2] kerlEF am 30.11. 18:14
+3 -6
Bin mir nicht sicher, ob das wirklich ein klassischer Fall von Angebot und Nachfrage ist.
Wer sich den Chart-Verlauf anschaut, sieht, dass die Kursexplosion fast komplett im Jahr 2017 stattgefunden hat.
Aus meiner Sicht hat sich hier eine extreme Blase gebildet, welche durch (unseriöse) Werbung auf allen möglichen Aktienwebseiten noch weiter befeuert wird.

Wer bei dem Kurs noch einsteigt, muss wirklich viel Mut und Risikobereitschaft mitbringen.

Jeder, der ein wenig vom Aktienmarkt versteht, sieht sofort, dass eine Konsolidierung lange überfällig ist.
[re:1] LastFrontier am 30.11. 18:58
+2 -4
@kerlEF: Bitcoin ist kein System bei dem man mal eben auf die Schnelle die Druckerpresse anwerfen kann. Also wesentlich stabiler als jede andere Währung.
Unsere Währungen sind ja auch nichts mehr Wert, seit man die Kurse von realen Werten getrennt hat. Es gibt mehr Geld, als man eigentlich dafür kaufen kannn.
Aber solange alle an Währungssysteme glauben geht das auch recht gut über die Bühne. Das kann auch mit Kryptowährungen passieren. Wenn keiner mehr daran glaubt und die nicht als Handelsgrundlage/Zahlungsmittel akzeptiert, dann wars das.

Dass vorwiegend die Banken gegen Kryptowährungen sind ist wohl verständlich. Und alle die jetzt Bitcoin kaufen, pumpen echtes Geld in die Kryptowährung und festigen sie damit eigentlich.
Ist auf jeden fall äusserst interessant.
[re:1] kerlEF am 30.11. 20:58
+3 -1
@LastFrontier: Ich sehe das anders....

Im Moment wird auf einen Haufen Nullen und Einsen spekuliert und wenn diese Blase wirklich platzen sollte, dann werden Milliarden echtes Geld sich in nichts weiter als pure Luft auflösen.

Und das wir einigen leichtgläubigen unheimlich weh tun.

Was macht denn derjenige, der einen Coin für 11.000,- EUR gekauft hat und dann steht das aktuelle Angebot nur noch bei 100,- EUR? Dann sind 10.900,- EUR einfach weg.

(Ja, ja... ich weiß... in Wahrheit hat sie der Verkäufer des Coins).
[re:1] mlodin84 am 01.12. 09:30
+ -
@kerlEF: Da löst sich nichts in Luft auf. Das Geld ist halt bei BitPanda oder Coinbase oder wo auch immer du deine EUR gegen BTC getauscht hast.
[re:2] floerido am 30.11. 21:49
+ -
@LastFrontier: Coins sind doch auch schnell gemacht, gerade von Staaten und Firmen. Es wird nur viel Rechenzeit und Energie benötigt und dieses haben die Akteure.
[re:2] MrKlein am 01.12. 00:22
+ -
@kerlEF: "Wer bei dem Kurs noch einsteigt, muss wirklich viel Mut und Risikobereitschaft mitbringen."

Warum? Mann muss ja nicht gleich einen ganzen Bitcoin für mehrere Tausend € kaufen. Ich werde die Tage 100-200€ investieren und schauen wies weiter läuft. Mit Weihnachtsgeld usw. kann man schon mal 100€ übrig haben(natürlich nicht jeder). Und die sind dann entweder weg, was jez nicht soooo weh tut, oder es ist in ein paar Wochen sehr viel mehr.
[o3] lalalala am 30.11. 18:59
+4 -7
Ich sages es immer wieder, Kauft Leute kauft -> JETZT
Der Kurs wird in den nächsten Jahreh auf 20.000 oder mehr steigen!
[re:1] DerTigga am 30.11. 20:05
+3 -4
@lalalala: schreib bitte deine vollständige Adresse hier hin, damit die vom genauen Gegenteil betroffenen sich zum gegebenen Zeitpunkt zwecks Schadensersatz Forderung z. B. wegen falscher und unvollständiger (Finanz) Beratung an dich wenden können..
[re:1] PranKe01 am 01.12. 09:19
+ -
@DerTigga: Also ich bin vor 8 Tagen eingestiegen und habe ein Plus von fast 10.000€ gemacht. Muss halt jeder selbst wissen :)
[re:1] DerTigga am 01.12. 11:33
+ -
@PranKe01: Ich gönne dir auch 20 oder 30 tausend, kein Problem. Solange du nicht verlangst, das ich das auch bzw. dir nachmachen wollen sollte. Will ich nämlich absolut nicht.
[o4] jann0r am 30.11. 19:52
+3 -1
irgendwie muss ich gerade an Tulpen denken ... ?
[re:1] DerTigga am 30.11. 20:06
+2 -1
@jann0r: sehr gutes Beispiel !!
[o5] Der Typ ohne Ahnung am 30.11. 20:22
+3 -1
In dem Moment, in dem Bitcoin eine echte Alternative zum staatlichen Geld wird, wird sie einfach verboten. Eine kleine Gesetzänderung und schon ist die heutige Legalität dahin - und damit auch der Wert. Warum? Weil die Politik keine Kontrolle mehr über das Geld hätte, und die wird sie nie abgeben.
[re:1] kerlEF am 30.11. 20:42
+2 -1
@Der Typ ohne Ahnung: Das Risiko besteht tatsächlich.

Allerdings ist eine völlig unkontrollierte Währung schlicht und einfach nicht möglich. Sobald sich ein System etablieren würde, was sich der Kontrolle und Überwachung vollständig entziehen kann, tummeln sich sofort die Betrüger, Geldwäscher, Abzocker, Diebe und ähnliches auf dem System. Diese windigen Gestalten lieben unkontrollierte Systeme besonders, weil sie ihren "Geschäften" zugute kommen.

Und spätestens wenn die ehrlichen Nutzer abgezockt worden sind, rufen sie nach Kontrolle und Justiz.

Und dann muss ein Staat handeln.
[re:2] Yepyep am 01.12. 08:24
+ -
@Der Typ ohne Ahnung: das würde aber bedeuten dass man Bitcoin als Währung sieht, ähnlich wie Gold, und dies wird bei dem Unsinn nicht passieren. Der Staat, Banken, Börsen halten bei dem Spiel die Hände auf und Lachen lauthals. Ob Du mit Schweinen oder Währung oder Gold, Erdöl, Aktien...oder eben Bitcoin handelst, der Name des Underlyings ist doch vollkommen egal. Man hofft das die Vola abflacht wenn es bald Futures darauf gibt, wobei ich an eine Stabilisierung nicht glaube und definitiv den Markt nicht handeln werde (gut, vermutlich).
[o6] noComment am 01.12. 00:53
+ -
Was ich nicht ganz verstehe. Ein Händler, der Bitcoins als Bezahloption zuläßt, müsste doch die Einnahmen daraus aus Sicherheitsgründen sofort wieder umtauschen (abstoßen) und nicht bunkern. Er kann ja eigentlich nicht abschätzen wie sich der Kurs innerhalb der nächsten Tage (oder sogar Stunden) entwickelt. Dazu sind die Schwankungen einfach zu extrem und ein Absturz im zweistelligen Prozentbereich kann von Heute auf Morgen vorkommen. Sicherlich wird das Volumen das über Bitcoin gehandelt wird, bei einem größeren Händler der beispielsweise Computerzubehör verkauft nur minimal sein, aber trotzdem hat niemand etwas zu verschenken.
[o7] leander am 01.12. 02:26
+ -
Was passiert wenn ein Bitcoin 20.000 Dollar wert wird zum Weihnachtsgeschäft. Das Geschäft ist wie bei jeden Aktien-Geschäften mit vielen Risiken verbunden. Ich habe gesehen bei Bitcoin.de die verkaufen sogar 0,001 Bitcoin, da soll man einer das Chaos durch blicken. Ich habe keine Bitcoins gekauft, ich habe aber statt Bitcoins ein Portemonnaie und nur darauf verlasse ich mich.
[re:1] Nahkampfschaf am 01.12. 05:43
+ -
@leander: Genauso wie du 0,01 Euro (oder 1 Cent) benutzen kannst, kannst du auch 0,01 Bitcoin nutzen. Mit dem Unterschied, daß Bitcoin sogar 8 Nachkommastellen hat. Verstehe nicht, wo das mit "Chaos" gleichzusetzen ist.
[re:1] floerido am 01.12. 06:42
+ -
@Nahkampfschaf: Die Lira hatte das Problem in die andere Richtung. Selbst für Kleinigkeiten wirkten dort die Preise sehr hoch und das Vertrauen in die Wahrung reduzierte sich. Die Instabilität von Bitcoin ist aber der Genickbruch, um als Währung genutzt zu werden, als Geldanlage vielleicht, aber als Zahlungsmittel nicht.
[o8] nipos am 01.12. 09:15
+1 -1
Wie kann fast die ganze Menschheit so dumm sein?
Diese ganzen Bankidioten wissen genau,dass Bitcoins weiter steigen werden,warnen aber,weil sie Angst um ihre Macht haben.
Aber hier bekommt man komischerweise mehr Minus,wenn man positiv ueber Bitcoins redet.
Super,dann versuch ich jetzt mal WinFutures Minusrekord zu knacken.
Ich bin ein riesiger Fan von Bitcoins.
Ich hab damit angefangen,als sie 400 Euro wert waren und bereue heute zutiefst,damals nicht Bitcoins im Wert von tausenden Euro gekauft zu haben.
Ich koennte jetzt reich sein.
Selbst wenn ich dazu einen Kredit aufgenommen haette,haette ich ein vielfaches mehr verdient,als ich Zinsen zahlen gemuesst haette.
Und es wird definitiv so weiter gehen,deswegen hab ich auch noch Bitcoins gekauft,obwohl sie jetzt schon so teuer sind.
Und ich empfehle jedem,es genauso zu machen.
Wenn man sich den Kurs anschaut und wenigstens einen Grundschulabschluss hat,dann MUSS man einfach merken,dass es langfrisit nur eine Richtung gibt: Nach oben.
Das ist auch keine Blase,sondern ganz einfache Logik.
Die Menge der Bitcoins,die insgesamt existieren koennen,ist auf 21 Millionen begrenzt.
Wenn immer mehr Menschen mitmachen und Geld rein stecken,muss diese Menge eben auf mehr Menschen verteilt werden und wird dadurch wertvoller.
Dadurch,dass der Wert steigt,wollen immer mehr Leute Bitcoins kaufen und es steigt weiter.
Ein ewiger Kreislauf und eine Win Win Situation fuer jeden,ausser die Banken.
Und jetzt viel Spass,ihr Minusklicker.
Und denkt vielleicht mal drueber nach,ob ich nicht Recht haben koennte.
[re:1] PranKe01 am 01.12. 09:22
+2 -1
@nipos: Die die jetzt nicht einsteigen werden sich zum Jahreswechsel ärgern, wenn der Kurs die 15.000$ Marke übersprungen hat. Genauso wie ich mich ärgere, dass ich nicht schon im September eingestiegen bin. Je länger man wartet, umso mehr ärgert man sich :D
[re:1] DerTigga am 01.12. 11:38
+ -
@PranKe01: Klingt nach nem (gut getarnten) Schneeballsystem.
[re:1] PranKe01 am 01.12. 14:13
+ -
@DerTigga: Ähm. Ist Gold-Anlage auch ein Schneeballsystem, nur weil der Wert aufgrund der Knappheit steigt?
[re:1] DerTigga am 01.12. 14:18
+1 -1
@PranKe01: Weswegen sollten Coins so sowas wie Goldanlagen zählen bzw. in dieser Liga spielen ?
[re:2] ComPoti am 01.12. 14:30
+ -
@nipos: "Ich hab damit angefangen,als sie 400 Euro wert waren und bereue heute zutiefst,damals nicht Bitcoins im Wert von tausenden Euro gekauft zu haben."
Was soll ich dann bitte sagen? Ich hatte damals kurz nach Erscheinen der Bitcoins aus Spaß 12.000 BCs gekauft, weil mir die Idee dahinter gefallen hat. Einige Zeit später fand ich die Idee dann doch ziemlich blöd und verkaufte "das nerdige Spielgeld" wieder mit winzigem Gewinn. Hätte ich sie mal lieber behalten :-D Ein bisschen ärgert mich das schon, weil ich ausnahmsweise mal den richtigen Riecher gehabt habe. Allerdings hätte ich sie wahrscheinlich schon sehr viel früher abgestoßen und nicht bis 2017 gewartet.
[re:3] kerlEF am 01.12. 16:23
+ -1
@nipos: Ich sehe das völlig anders.

BitCoins sind ein reines Spekulationsobjekt. Auch wenn die Gesamtzahl der Coins auf 21 Millionen begrenzt ist.... woher nimmt diese "Cyber-Währung" ihre Berechtigung als Zahlungsmittel? Worin steckt der "Wert" dieser Währung?

Währung muss an eine Wirtschaft gekoppelt sein und benötigt als Basis Vertrauen und Akzeptanz.

Ich kann nur davon abraten, dort viel Geld anzulegen. Es kann ganz schnell gehen, und der einzelne Coin steht wieder bei 0,00001 EUR.
[o9] Selawi am 01.12. 13:23
+ -
Dieses Affentheater bei Bitcoin muss man ja nicht mitmachen.
Bitcoin überlasse ich gerne den Zockern.

Ich selbst habe mich für Investments in "Monero" entschieden.
Das ist für meine Begriffe ein deutlich ruhigeres Fahrwasser
mit einem Wertzuwachs der nach meiner Einschätzung auch
wesentlich gesünder ist.

Aber jeder nach eigenem Gusto
Einen Kommentar schreiben
Hoch © 2000 - 2018 WinFuture Impressum Datenschutz