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Apple: AR-Headset könnte 2020 mit eigenem Betriebssystem erscheinen

Von Tobias Rduch am 08.11.2017 19:20 Uhr
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Der iPhone-Hersteller Apple arbeitet aktuell offenbar an einem eigenen Augmented-Reality-Headset, welches mit einem integrierten Prozessor und Display ausgestattet ist. Dennoch dürfte es noch einige Jahre dauern, bis die erforderliche Technik vorliegt und der Verkaufsstart erfolgen kann. Der Zeitplan könnte sich zudem noch ändern.

Schon Ende März 2017 wurde bekannt, dass das Unternehmen an einer Datenbrille arbeiten soll, welche ähnliche Funktionen wie die bereits erhältliche Microsoft HoloLens besitzt. Obwohl der Konzern bereits seit gut einem Jahr daran arbeitet, wird die Entwicklung vermutlich noch viele weitere Jahre brauchen: Der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zufolge soll die für das AR-Headset notwendige Technologie frühestens im Jahr 2019 vorliegen, sodass der kommerzielle Verkaufsstart ab 2020 stattfinden könnte.

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Datenbrille bekommt eigenen Chip

Die Augmented-Reality-Brille wird laut dem Bericht unter dem Codenamen "T2888" entwickelt. Das Gerät soll eigenständig agieren können und über ein integriertes Display sowie einen eigenen Prozessor verfügen. Ein Smartphone wird somit nicht zum Verwenden der Datenbrille benötigt. Wie es bereits bei der Apple Watch der Fall ist, soll auf einen speziell für die Hardware entwickelten Chip gesetzt werden, in welchem sich der Prozessor sowie die CPU befinden. Weitere Details hierzu gibt es allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Außerdem kommt für das AR-Headset ein neues Betriebssystem zum Einsatz, welches "Reality OS" (Kurzform: "rOS") genannt wird und auf iOS basiert. Aktuell werden unterschiedliche Bedienkonzepte wie beispielsweise Eingaben über ein Touchpanel oder Kopfbewegungen getestet. Für App-Tests soll Hardware genutzt werden, die wie das Gear-VR-Headset von Samsung funktioniert und auch nur intern verwendet wird.

Demnächst soll das mit iOS 11 eingeführte ARKit Updates erhalten, die zum Beispiel "persistentes Tracking" hinzufügen, womit die Position von virtuellen Objekten im Raum bestimmt werden kann, sodass sich diese von mehreren Benutzern betrachten lassen.
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