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Windows 10: Schlupfloch für Gratis-Upgrade fällt Ende 2017 weg

Von Roland Quandt am 30.10.2017 18:07 Uhr
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Microsoft bietet Menschen mit Handicap noch immer die Möglichkeit, ihren Rechner kostenlos auf Windows 10 zu aktualisieren, nachdem das reguläre Angebot für ein Gratis-Upgrade nach einem Jahr ausgelaufen war. Ende 2017 ist damit Schluss.

Das Schlupfloch, welches Usern mit körperlichen Beeinträchtigungen auch nach Ende des regulären Gratis-Upgrades eine kostenlose Aktualisierung ermöglicht, wurde vielfach auch von anderen Anwendern genutzt. Die Redmonder hatten schon vor einigen Monaten klargestellt, dass man die vielfach ausgenutzte Möglichkeit zum Gratis-Upgrade für Menschen mit Beeinträchtigungen nicht mehr in der bisherigen Form anbieten will. Eigentlich sollte diese Option den von körperlichen Behinderungen betroffenen Nutzern die Möglichkeit zur Verwendung der neuen Funktionen für mehr Barrierefreiheit in Windows 10 zu geben und von ihnen zu profitieren.

Nach dem Ende des regulären Gratis-Upgrade-Angebots machte sich aber schnell die Nachricht breit, dass man auf diesem Weg praktisch jeden Rechner kostenlos auf Windows 10 bringen kann. Vor einigen Monaten hieß es dann, dass Microsoft das Ganze nicht mehr so einfach machen wolle, so dass auch körperlich beeinträchtigte Anwender bald nur noch nach einer Kontaktaufnahme mit dem Support-Team des Unternehmens individuell die Option zum Gratis-Upgrade erhalten würden.

Windows 10: Video-Rundgang durch das Fall Creators Update
Bisher hatte Microsoft noch keinen Termin für das Ende des Gratis-Upgrades für Nutzer der Accessibility-Technologien genannt, was sich jetzt aber ändert. Auf der entsprechenden Informationsseite auf Microsofts Homepage findet sich seit kurzem ein neuer FAQ-Eintrag, in dem davon die Rede ist, dass das Accessibility-Upgrade am 31. Dezember 2017 ausläuft. Wer also wirklich auf die entsprechenden Technologien zur Bedienung seines Rechners angewiesen ist, sollte das Angebot innerhalb der nächsten zwei Monate noch in Anspruch nehmen.

Voraussetzung ist wie üblich eine vorhandene Installation von Windows 7 oder 8.1, wobei jeweils das Windows 7 Service Pack 1 oder die Update-Version von Windows 8.1 vorhanden sein müssen. Bisher gibt es auch weiterhin eine zweite Möglichkeit, dank der man "kostenlos" auf Windows 10 aktualisieren kann. So lassen sich Neuinstallationen von Windows 10 noch immer mit einem vorhandenen Produktschlüssel der beiden älteren Versionen von Microsofts Betriebssystem aktualisieren. Voraussetzung ist hier aber eben eine vollständige Neuinstallation, kein direktes Upgrade einer vorhandenen Installation.

Windows 10 FAQ - Fragen & Anworten

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