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Aktuelle Probleme bei Windows 10-Patches: So rettet man die Systeme

Von Witold Pryjda am 12.10.2017 10:12 Uhr
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Diese Woche gab es wie üblich am zweiten Dienstag des Monats einen Microsoft-Patch-Day. Bei diesem lief es aber wieder einmal nicht ganz so glatt, da zahlreiche Nutzer von schwerwiegenden Problemen, darunter Blue Screens of Death (BSOD), berichten. Verantwortlich dafür sind wohl zwei Patches, KB4041676 und KB4041691.

Blue Screen of Death und Co.

Wenn Microsoft etwas vergeigt, dann sind die Folgen weitreichend. Aktuell ist das wieder einmal der Fall, denn derzeit berichten vor allem Geschäftskunden und die Administratoren in Firmen von BSOD-Hängern und nicht mehr startenden Maschinen.

Betroffen sind die Windows 10-Versionen 1703 (Creators Update) und 1607 (Anniversary Update) sowie Windows Server 2016. Das Problem tritt wohl in erster Linie bei Business-Kunden auf. Es dürften aber nicht zwangsläufig die Patches sein, die die Probleme bereiten, sondern der Umstand, dass Microsoft in den Windows Server Update Services (WSUS) sowie dem System Center Configuration Manager sowohl kumulative als auch Delta-Updates veröffentlicht hat. Endnutzer dürften deshalb nicht betroffen sein, da Delta-Updates nicht an sie freigegeben werden.

Laut einem Beitrag von Microsoft (via ZDNet), kann ein paralleles Verteilen von kumulativen und Delta-Updates nach einem Neustart zu einem Reboot-Problem führen. Im selben Artikel erläutert Microsoft, was man tun kann, um betroffene Rechner wieder zum Starten zu bringen.
Das Blog WorkingHardinIT verwendet zur Lösung das Deployment Image Servicing and Management-Eingabetool (DISM).
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